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Alt 08.01.2012, 21:34   Reiten mit einer Hand Beitrag #37
farinamaus:-*
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Zitat:
Zitat von Charismo04 Beitrag anzeigen
Soweit ich das in Erinnerung habe gibt es doch auch eine deutsche Reiterin die auch bei den Paralympics dabei war, die ebenfalls nur eine Hand hat. Bei Interesse kann ich den Artikel gerne mal suchen, ich weiß nur, dass ihre Pferde anfangs ganz normal ausgebildet wurden und dann "fein justiert" wurden *doofer Ausdruck*
Na klar, im Behindertenreitsport gibt es sehr viele Menschen, die sogar viel stärkere Behinderungen haben und das auch nicht immer von Geburt an.



claustim: Ich kann es mir ja vorstellen, dass das schwerer ist, wenn man es nicht von Anfang an kennt, aber die schlechte Beweglichkeit sollte da keine Ausrede sein - Dein größtes Problem ist momentan eher, dass du nicht kreativ genug bist um die physischen Probleme zu umgehen. Deswegen sage ich auch, dass der wichtigste Hinweis an dich ist, nicht zu sagen "Das geht nicht!", sondern immer weiterzutüfteln und den Kopf nicht in den Sand zu stecken.
Was mir gerade noch eingefallen ist: Du wirst ja sicherlich zur Ergotherapie gehen, oder? Da könntest du deinen Therapeuten mal ansprechen und ihm deine Probleme schildern. Der wird dir sicher helfen können Lösungen zu finden. Ich habe beispielsweise damals bei der Ergotherapie gelernt, wie ich mir die Schuhe zubinden kann. Nun bin ich seit kurzem nach einigen Jahren Pause wieder bei einer Ergotherapeutin, die auch an meinen Problemen bezüglich des Reitens arbeiten will. Das muss man halt nur ansprechen.
 
Alt 08.01.2012, 22:06   Reiten mit einer Hand Beitrag #38
DeCember
Stehaufmänchen
 
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Registriert seit: 08.06.2004
wir hsbrn im stall eine, die hat gar keine arme, die reitet auch und longiert auch und macht auch alles drum herum.und bevor irgend nen vollidiot sie die bahnhofstreppe runtergeschubst hat und sie die zähne noch hatte(jetzt sinds prothesen) , hat sie auch noch selbst gesattelt....

es ist vieles möglich und sonst giebt es menschen die helfen... man darf nur kein sturkopp sein...

ich hab übriegens noch nie mich dran gehalten, nur mit der linken hand einhändig zu reiten. das geht auch mit der rechten.
 
Alt 08.01.2012, 22:19   Reiten mit einer Hand Beitrag #39
claustim
Gesperrt
 Threadersteller 
 
Registriert seit: 27.04.2010
Nochmals:

Meine Pferde stehen bei mir zu Hause!
Da stehen keine anderen Pferde!
Da gibt es also keine Einstaller oder gar Reitbeteiligungen!
Also gibt es da niemanden, den ich um Hilfe bitten kann!

Die einzige Person, die ständig dazu zu Verfügung stehen würde, ist aufgrund verschiedener Defizite dazu nicht geeignet.
Um es vorsichtig auszudrücken, ist diese viel zu langsam!

Das einzige reitbare Pferd ist ein relativ unerfahrener Fünfjähriger.
Da wird sich auch nichts dran ändern.
Mein "Rentner" ist mittlerweile 19 und steht aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen seit nunmehr über drei Jahren.
Der scheidet also auch aus.
Dann gäbe es noch ein weiteres Pferd.
Das aber ist gerade einmal anlongiert.

Ich kann es drehen und wenden, wie ihr es wollt, es bleibt jedoch immer bei dem unerfahrenen Fünfjährigen.
Ein weiteres Pferd werde ich mir unter der Voraussetzung, die selbstständige Pferdehaltung eventuell ganz aufgeben zu müssen, sicherlich nicht anschaffen.
Das hat auch mit Bockigkeit nichts zu tun.

Drei oder gar vier Pferde in einem Ausbildungsstall unterzubringen, stellt eine nicht zu unterschätzende finanzielle Belastung dar.
Das darf man bei der Diskussion auch nicht übersehen.
Oder soll ich etwa zwei eigentlich kerngesunde Pferd zum Schlachter bringen, weil A.) zu alt zum Reiten und B.) trotz reiferen Alters (jetzt 7) noch roh!
Das wäre ein Schritt, der mir widerstrebt.

Aufgrund meiner Verletzung habe ich meinen Pferdebestand schon deutlich reduziert.
Ich habe mich von allen Stuten getrennt.
Diese sind ausnahmslos an Händler gegangen.

Die Pferde, die jetzt noch da sind, sind schlichtweg unverkäuflich!
Aufgrund ihrer "Beschaffenheit"!
Mit Ausnahme des Fünfjährigen!
Nur - DEN würde ich gerne behalten!

Und nochmals, auch wenn ich mich wiederhole:
ich kann den Sattel mit der linken Hand nicht soweit anheben, daß ich mit dem rechten Arm darunter fahren kann!

Das ginge mit der rechten Hand!
Dann aber kann ich den Sattel nicht mit dem linken Arm vom Pferd heben.

Zum Absatteln steht mir nur ein Arm zur Verfügung!
Und, wie bereits gesagt, die notwendigen Abläufe muß ich erst erlernen.
Dazu steht im heimatlichen Stall ausschließlich ein relativ unerfahrener Fünfjähriger zur Verfügung.

Der Wechsel in meinen Heimatverein stellt keine Option dar, da dort niemand ist, der mein junges Pferd entsprechend meiner derzeitigen Bedürfnisse arbeiten, geschweige denn ausbilden kann. Das wurde bereits abgeklärt und von der RL dort (Berufsreiter FN, gelernt bei einem namhaften Ausbilder) abgelehnt.

Ein weiterer Ausbilder, der zumindest einmal den Rang eines Nationaltrainers bekleidet hat, ist in eine unüberwindbare Entfernung verzogen.
Ein weiterer, mit ähnlicher Qualifikation, ist zwischenzeitlich verstorben.
Von den "Rittmeistern" (Ja, tatsächlich Rittmeistern!) reden wir gar nicht erst.

Eine Entfernung von 40km stellt wirklich das Maximum dar, um das täglich zu überwinden.
Gut, in diesem Bereich lägen Münster, Warendorf oder auch Dortmund oder Werl.
Dennoch, 80km am Tag ist zeitlich nur begrenzt machbar.
Das bedeutet rund zwei Stunden Fahrtzeit täglich. Zuzüglich der Kosten!
DAS darf man, bitte, auch nicht übersehen!

Mit Beritt alleine ist es nicht getan!
Dann nämlich wäre die Sache einfach!
Dann könnte ich das Pferd nach Pusemuckel bringen!
Dann spielt die Entfernung keine Rolle.
Dann würde das nur zweimal ins Gewicht fallen:
Beim Transport zu dem entsprechenden Ausbilder!
Und dann noch einmal bei der Abholung!
Nur komme ich so nicht wieder aufs Pferd.

Und, sorry, ich habe selber Pferde bis hin zu "Schweren Klasse" ausgebildet!
Und da soll ich mich plötzlich mit abgestumpften "Schulböcken" abfinden?
Nur, weil ich die linke Hand nicht bewegen kann?

Nein!
In diesem Falle bin ich wirklich bockig!

Die erste Adresse ist für mich derzeit Münster- Handorf!
Die LRFS unter der Aegide des Herrn M. Plewa!
DIESE liegt in einer bedingt akzeptablen Entfernung von rund 40km!
Herr Plewa steht im Range eines Reitmeisters!
Und somit im gleichen Range, wie einige meiner bisherigen Ausbilder.

Dort könnte man auf entsprechend ausgebildete Schulpferde zurückgreifen.
Ob das im Rahmen einer "Individualbetreuung" möglich ist, muß noch abgeklärt werden!
Die Kontaktaufnahme ist bereits erfolgt.
Es fehlt noch am notwendigen Platz, mein Pferd aufnehmen zu können!
Allerdings steht das klärende Gespräch mit Herrn Plewa noch aus.
Ein klärendes Gespräch darüber, was sich im Rahmen einer LRFS verwirklichen lassen wird!
Und was nicht!

Bitte, ich bin keine drei mal sieben Jahre alt.
Drei mal siebzehn trifft es schon eher!
Ich weiß daher genau darum, was ich tue!

Auch, wenn ich ich in der "englischen" Reiterei beheimatet bin, so wage ich dennoch den Blick über den Tellerrand hinaus!
Zumal ich zu der Einsicht gekommen bin, das "Doma Vaqera", "Western" und "Englisch" sich gar nicht so sehr unterscheiden.

Ich bin konstruktiven Vorschlägen gegenüber sehr aufgeschlossen.
Aber, ehrlich gesagt, sind diese eher dünn gesät!

Ich kann diejenigen verstehen, die meine derzeitige Beeinträchtigung als "Peanuts" ansehen. Nur helfen mir die entsprechenden Bemerkungen nicht weiter!

Ich will wieder aufs Pferd!

Das wird der Beweglichkeit meiner linken Hand eher nützen als schaden!
Vorausgesetzt, "wir" üben nicht wieder gemeinsam die Judo- Rolle!
Vorausgesetzt, sollte das dennoch passieren, mein Pferd sucht sich nicht erneut meine Hand oder ein anderes Körperteil als Landefläche aus!

Und -
Ich muß mit den vorhandenen Gegebenheiten leben!

Das einzig reitbare Pferd, das mir derzeit zur Verfügung steht, ist nun einmal dieser relativ unerfahrene Fünfjährige.
Daran kann ich derzeit nichts ändern!

Und -
Das will ich auch gar nicht!
Auch da bin ich "bockig"!

Für die Suche nach ein Pferd in vergleichbarer Qualität muß ich eine Menge an Zeit aufwenden!
Und im Falle eines Kaufes eine nicht unerhebliche Menge an Geld!

Ich bin in einem Hause aufgewachsen, das seinen Lebensunterhalt in einem nicht geringen Maße durch den Pferdehandel bestritten hat. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche!

Geändert von claustim (08.01.2012 um 22:37 Uhr)
 
Alt 08.01.2012, 22:35   Reiten mit einer Hand Beitrag #40
DeCember
Stehaufmänchen
 
Benutzerbild von DeCember
 
Registriert seit: 08.06.2004
Du ich kenn das gefühl, bin zwar jünger, aber wennman nicht rauf kommt, dann geht es nicht schnell genug.

meine schulter hab ich mir auch mal von einem pferd zerschiessen lassen,bzw. den oberarmkopf.
ausder erfahrung rauskann ich dir sagen, nach 3 monaten durft ich ja erst mit belastung anfangen,ich hab gedacht,es geht nix mehr. nach 4monaten war der arm immernoch schwach und die beweglichkeit deutlich eingeschränkt. nach nem halben jahr war es besser, musste wenieger mit dem körper die bewegungen auskleichen. nach nem jahr hab ich mich mit dem bewegichkeitsverlust von 10% abgefunden. und heute ist es normal,dass der arm anders funktioniert, aber er hat wieder mehr kraft bekommen und auch dauert es schon etwas länger, das er ermüdungserscheinungen bekommt.
das kann also wieder besser werden, nach 4 monaten hast du ja noch nocht garnicht die muskeln zurück, die da mal waren.
 
Alt 08.01.2012, 22:38   Reiten mit einer Hand Beitrag #41
FreshPrincess
☆~Kuschelteufel~☆
 
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Registriert seit: 03.11.2005
Ort: Bückeburg
Bilder: 42
Ganz ehrlich? Ich habe nicht das Gefühl, dass hier jegliche Hilfe angenommen wird.
Du betonst immer nur wieder, wie toll du reiterlich drauf (gewesen) bist und das nur Nationaltrainer etc. auf und an dein Pferd dürfen. Gut, jedem das Seine.

Dann kommt jemand da her, die selber einseitig schwer gehandicapt ist und versucht dir zu helfen und was machst du: Rumjammern und beleidigt sein, dass man deine Beeinträchtigung nicht genug anerkennt. Gut, bei ihr scheint es von Geburt an zu sein und du musst dich erst daran gewöhnen aber wenn dir hier jemand vernünftige Tipps geben kann, dann wohl selbst Betroffene

Was die Hilfe bei der Pflege der Pferde betrifft, würde ich mich übergangsweise jemanden suchen, der das macht. Ok, ich kenne deine Antwort schon: Ist nicht möglich.

Liegt vielleicht in der Natur vieler Männer (entschuldigt das Vorurteil) gerne zu Leiden und den Kopf in den Sand zu stecken, anstatt es einfach anzupacken und mal etwas auszuprobieren. Ja, du hast Kontakt aufgenommen aber ich meine eher jetzt im täglichen Umgang, bis der Kontakt was bringt.

Entschuldige, falls ich dir zu nahe trete aber bislang habe ich von dir nur Selbstbeweihräucherung, Sellbstmitleid, alles geht nicht und alles bzw. niemand ist gut genug für mich und meine Pferde etc. gelesen.

Wenn du meinst, dass die meisten User hier zu jung sind, um dir Tipps zu geben, dann hättest du nicht fragen dürfen
 
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Alt 08.01.2012, 22:46   Reiten mit einer Hand Beitrag #42
farinamaus:-*
Sportpferd
 
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Registriert seit: 01.01.2007
Ort: Mönchengladbach
Blog-Einträge: 36
Bilder: 6
claustim:

Du wiederholst dich andauernd.

JA - ich bin der Meinung, dass deine Behinderung beneidenswert gering ist, ABER ich habe dir auch meine Hilfe angeboten. Jedoch gehst du auf jegliche Hilfsversuche nicht ein, sondern beschreibst nur immer wieder die "Ausweglosigkeit" deiner Situation. So kommt es nämlich rüber. Jede Möglichkeit wird direkt als unmöglich abgestempelt und SO wird das nichts.

Wie gesagt, ich könnte dir Tipps geben (habe ich bereits in meinem ersten Kommentar und auch in späteren erwähnt), wenn du denn wenigstens mal drauf eingehen würdest. Mir scheint es fast, als würdest du diese Tipps gar nicht bekommen wollen.


FreshPrincess: Es gibt leider keinen Hilfreich-Button mehr, aber DANKE - du sprichst mir aus der Seele.
 
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