Hallo liebe Foris!
Ich bin neu hier bei Euch, und ich habe mal eine Frage. Zunächst kurz zusammengefasst, was meine Problemchen sind, dann die Frage:
schwerer Bandscheibenvorfall L5/S1 mit Lähmungen im linken Bein, operiert vor 5 Jahren mit teilweiser Entfernung eines Wirbelbogens,
vor 2 Jahren Operation wegen erneuter Lähmungen im linken Bein, bedingt durch angeborene Enge des Wirbelkanals, Bandscheibenvorwölbung L4/L5 und stark vergrößerter Wirbelgelenke in dieser Ebene, - es wurde gefräst...
Ärzte reden nun von einer Instabilität - was auch immer das nun so genau bedeutet...
Schmerzen, naja, mal mehr mal weniger, i.a. komme ich zurecht ;o)
Nun ist es so, daß ich ermutigt durch einige Berichte (auch durch den Beitrag witer unten) beschlossen habe, nach 14 Jahren wieder in den Sattel zu steigen ("wieder" heißt eigtl.: jetzt mal ordentlich lernen. Bin früher "nur so" im Dorf meiner Oma bei einer Freundin - naja, Ihr wißt schon...). Ganz langsam anfangen mit Longenstunden und viel Schritt und so. Man hört ja nun häufiger, daß Reiten richtig betrieben eine gute Physiotherapie sein kann - so Muskelkräftigung und so. Und was soll ich sagen, nach dem Reiten (1x in der Woche im Moment) geht es mir eigtl. immer gut. Das Pferd ist lieb und läuft recht weich.
Nur, und da bin ich jetzt etwas verunsichert : Letzte Woche hatte ich einen schlechten Tag (so mit viel Schmerzen und so, obwohl es sonst eigtl. im täglichen Leben nicht soooo schlimm ist, normalerweise), allerdings 5 Tage nach der letzten Reitstunde.
Naja, und gestern ging es mir ganz furchtbar schlecht: konnte mich nicht mehr aufrichten, vor Schmerzen nicht gehen, sitzen, stehen, Novalgin-Tropfen halfen nicht (stärkere Schmerzmittel vertrage ich leider nicht, Kreislaufschwäche). Entsetzlich. Naja, Tetrazepam und eine NAcht drüber schlafen haben mal wieder geholfen: Ich kann wieder halbwegs gerade durch die Gegend schleichen.
Auch dieser "Anfall", wenn ich das mal so nennen darf, geschah erst 3 Tage nach meinem letzten Besuch auf dem Pferderücken. So schlecht ging es mir zuletzt vor 2 Jahren, vor der 2. OP...
Leute, kennt sich einer unter Euch aus? Kann es trotz dieser zeitlichen Verzögerung mit dem Reiten zusammenhängen? Ich hoffe ja nicht, und kann es auch irgendwie nicht glauben, da es mir direkt nach dem Reiten immer eher besser geht (alles so schon gelockert durch das Schaukeln), aber man weiß ja nie...
Ich wäre so traurig, wenn ich das Reiten doch wieder bleiben lassen müßte, es macht mich doch eigtl. glücklich!!!
Also, ich würde mich sehr freuen, wenn einer von Euch etwas dazu spekulieren könnte.
LG Yvonne