Ich bin Depressiv und habe ein Pferd.
Depressionen werden medikamentös behandelt.
Wenn ich in einer Depressiven Phase bin, habe ich das Gefühl, nichts Richtig zu machen, keine Kraft zu haben irgendwas anzupacken. Nur im Bett liegen und Denken.
Ich MUSS allerdings zu meinem Pferd
fahren. Das rafft schonmal auf, da ich weiß, dass es von mir abhängig ist.
Mein Pferd gibt mir das Gefühl etwas Richtig zu machen.
Das tut schon unheimlich gut.
Auch gibt es keine Widerworte, es nimmt mich so wie ich bin und will mich nicht verstellen.
Im Alltag muss man sich leider zuoft verstellen. Je nach Sozialem Umfeld, Job wird von einem verlangt gut gelaunt zu sein zum Beispiel.
Ein Pferd nimmt einen auch schlecht gelaunt an.
In der Therapie von Depressiven wird viel von ihnen verlangt bzw. gemacht.
Bewegungstherapie in Form von Tanzen, so die Gefühle raus zu lassen, zu merken, was man fühlt.
Ergotherapie, etwas mit den Händen herstellen um den Menschen zu zeigen, dass sie doch etwas können, auch wenn sie es nicht glauben wollen.
Gesprächtherapien.