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Antwort
Alt 14.09.2007, 20:49   Rund um den Turniersport - die wichtigsten Fragen und Antworten Beitrag #13
piccolina100
Gnadenbrotpferd
 
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Registriert seit: 13.04.2006
Rund ums Springen

Welche Maße für Springprüfungen sind in den verschiedenen Klassen vorgeschrieben?

Höhen
Klasse E = 85 cm
Klasse A* = 95 cm
Klasse A** = 105 cm
Klasse L = 115 cm
Klasse M* = 125 cm
Klasse M** = 135 cm
Klasse S* = 140 cm
Klasse S** = 145 cm
Klasse S*** = 155 cm
Klasse S*** = 160 cm

Abweichungen:
Höhe --> +/- 5 cm
Weite --> -10 cm/+ 20 cm

Auflösungsbeispiel Klasse A**:
Minimale Höhe: 100 cm
Maximale Höhe: 110 cm
Minimale Weite: 95 cm
Maximale Weite: 125 cm


Wieviele Hindernisse stehen in einem Parcours? (Einzelsprünge, Kombination = 1 Hindernis mit 2-3 Sprüngen)

Klasse E bis A**: Halle mind. 6 ; Außenplatz mind. 7
Klasse L: Halle mind. 7 ; Außenplatz mind. 8
Klasse M*: Halle mind. 8 ; Außenplatz mind. 9
Klasse M** bis S**: Halle mind. 9 ; Außenplatz mind. 10
Klasse S*** bis S****: Halle mind. 10 ; Außenplatz mind. 11

Ab wann werden Wassergräben aufgebaut?

ab Klasse A**
A** 2,50 m
L 3,00 m
M* 3,50 m
M** 4,00 m
S* 4,10 m
S** 4,30 m
S***(*) 4,50 m
Mindestweite in allen Klassen 2,50 m


Wann und wo erfahre ich den Parcours, den ich reiten muss?

Den Parcours erfährst du kurz vor deiner Prüfung auf dem Turnierplatz.
Kurz vor Prüfungsbeginn wird er zur Besichtigung freigegeben. Ausnahme: es handelt sich um die erste Prüfung des Tages, dann steht der Parcours seit dem Vorabend und kann direkt bei Eintreffen auf dem Turnier besichtigt werden.
Wenn die Glocke ertönt, muss er jedoch wieder verlassen werden. Oft ist er auch noch zusätzlich an der Tafel am Abreiteplatz angehängt, sodass sich das dort noch mal anschauen kann.
Steht in der Ausschreibung jedoch "Stilspringwettbewerb mit Standardanforderungen - Parcours P1" findest du den Parcours vorab schon im Aufgabenheft-Reiten und kannst ihn zuhause üben. Trotzdem wird er auf dem Turnierplatz noch mal zum besichtigen freigegeben.


Mit welcher Hand wird gegrüßt?

Du kannst sowohl mit rechts, als auch mit links grüßen.
Die "Alte Schule" sieht das Grüßen mit rechts vor. Je nach Richter kann das schon ein paar Punkte kosten, wenn man mit links grüßt.


Wo stelle ich mich im Parcours zum Grüßen hin?

Im Parcours gibt es keine genaue Vorgabe aber du solltest gut sichtbar sein und möglichst auch dein Pferd halten lassen.

Was sind Standardanforderungen in Springprüfungen?

der Parcours ist schon in der Ausschreibung mit angegeben und ist im Aufgabenheft zu finden.
Im Aufgabenheft ist vor den Parcours eine Beschreibung angegeben. Die ist eigentlich sehr nützlich.

Ist in der Ausschreibung der Parcours P17 als Aufgabe vermerkt, ist kein Standardparcours aus dem Aufgabenheft vorgeschrieben.

http://www.pferd-aktuell.de/Anlage30...buchTeilB2.pdf S.91; 2.

Was versteht man unter einem 2-Phasen-Springen

Im 2-Phasen-Springen, ist das Stechen eingeschlossen.
Es wird ein längerer Parcours abgegangen als im normalen Springen. Erste und Zweite Phase werden von den Richtern angesagt.
Kommt der Reiter fehlerfrei durch die erste Phase, darf er den Parours weiter reiten.
Die erste Phase wird anhand der Fehler und/oder Zeit bewertet, die zweite Phase kann auch mit Stilwertung versehen sein.
Daher ist es sehr wichtig in der Ausschreibung auf das Richtverfahren zu achten.

Punkte-Springprüfungen mit Joker
Punkteverteilung:
Sprung 1 = 1 Punkt
Sprung 2 = 2 Punkte
Sprung 3 = 3 Punkte
usw.
Als letzten Sprung wählt man entweder einen normalen Sprung.
Bsp. Sprung 8 = 8 Punkte.
Auf einem minimal anderen Weg liegt der Joker als letzter Sprung. Dieser bringt doppelt so viele Punkte, wie der normale letzte Sprung (letzter Sprung = Sprung 8 = 16 Punkte ...

Staffettenspringprüfung
Es Reiten jeweils 2 Reiter gemeinsam, werden zusammen gewertet. Der erste Reiter durchreitet den Parcours, übergibt die Gerte (öä), die als Stafettenstab dient an den zweiten Reiter, erst dann darf dieser beginnen.
Diese Prüfungen gibt es in verschiedenen Variationen, auch als Mannschaftsprüfungen.


siehe auch hier ... http://www.reitforum.de/hindernishoe...gen-73615.html

Regelung von Verweigerungen in (offenenen) Kombinationen?
Bei Verweigerungen am zweiten/dritten Hinderniss einer Kombination, muss die komplette Kombination neu angeritten werden.

Wann darf ein Korrektursprung gemacht werden und wann ist es verboten?

Nach einem Sturz des Reiters und/oder des Pferdes darf kein Korrektursprung mehr gemacht werden.
Dies soll die Teilnehmer und Pferde vor schwerwiegenden Verletzungen schützen.
Erlaubt ist der Korrektursprung nach 3 maligem Verweigern.

Wie groß muss ein Springplatz für Prüfungen/Wettbewerbe Kl. E und A sein?




Was genau ist denn eine "Zeitspringprüfung Kl. L" ?

Abwürfe werden in Strafsekunden umgerechnet, Verweigerungen bestrafen sich durch die verlorene Zeit des erneuten Anreitens von selber. Am Ende gewinnt der mit den wenigsten Sekunden.


Strafpunkte für Zeitüberschreitung

Pro angefangene Sekunde: - 0,1

Dispens zu § 500.4 LPO

Bei einer PLS dürfen grundsätzlich nicht mehr als 50% Spring-LP (Ausnahme: Stil-Spring-LP gemäß § 520) ausgeschrieben werden. Dabei gelten jedoch identische LP mit unterschiedlichen Teilnehmer- und/oder Pferde-Zulassungsbedingungen als eine LP.


Geändert von piccolina100 (29.08.2011 um 11:14 Uhr)
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Alt 14.09.2007, 20:57   Rund um den Turniersport - die wichtigsten Fragen und Antworten Beitrag #14
piccolina100
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Registriert seit: 13.04.2006
Turnierpferde und E-Pass

Braucht mein Pferd für auch für Wettbewerbe einen Pferdepass/E-Pass?

Ja. Der Pferdepass ist für jeglichen Transport eines Pferdes Pflicht.
Im Pferdepass sind der Besitzer, die Merkmale des Pferdes und die Impfungen eingetragen. Er dient jedoch nicht als Eigentumsnachweis. Der E-Pass muss bei jedem Transport mitgeführt werden.


Muss mein Pferd für Prüfungen/Wettbewerbe der Klasse E bei der FN als Turnierpferd eingetragen sein?

Das kommt auf die Ausschreibung an. Ist die Ausschreibung auf Grund der WBO ausgeschrieben, muss dein Pferd nicht eingetragen sein. Wird das Turnier/die Prüfung aber nach LPO ausgeschrieben muss dein Pferd als Turnierpferd eingetragen sein.
siehe auch:


Turnierpferde-eintragung: Regeln und Ratschläge (pdf 74,02 KB)
http://www.pferd-aktuell.de/Anlage23...atschlaege.pdf

Formular für Turnierpferdeeintragung, Namensänderung und Besitzerwechsel (pdf 144,10 KB)
http://www.pferd-aktuell.de/Anlage28...zerwechsel.pdf

FN-Gebührenordnung (pdf 87,17 KB)
http://www.pferd-aktuell.de/Anlage28...renordnung.pdf

Welche Impfungen muss mein Pferd haben, damit ich an Turnieren teilnehmen kann?

Gegen Influenza muss regelmäßig geimpft und in den E-Pass eingetragen werden.
Erklärung von julchen007
Eine Teilnahme an einer PLS ist möglich, wenn:
"bei Grundimmunisierung die ersten beiden Impfungen erfolgt sind und nach der zweiten Impfung der Grundimmunisierung 14 Tage vergangen sind."

Sprich wenn du heute beginnst mit der ersten Impfung, darfst du frühestens nach 56 Tagen wieder starten, weil zwischen erster und zweiter Grundimmunisierungsimpfung mindestens 42 aber maximal 70 Tage vergehen dürfen.


Impfbestimmungen der FN Merkblatt Impfung

Was versteht man unter Pferdeaufklebern?

Die Pferdeaufkleber bekommst du, wenn du dein Pferd als Turnierpferd eintragen lässt.
Die Aufkleber enthalten den Pferdenamen, die Lebensnummer, die Erfolge (komprimiert -> letzte 2 Jahre) und weitere Daten.
EDIT: im Aufkleberheft hinten befinden sich 2 Überweisungsträger
1 zur Nachforderung der Aufkleber für die laufende Saison
1 zur Fortschreibung fürs nächste Jahr.
Nutzt ihr nicht NeOn, müsst ihr den Betrag zur Fortschreibung überweisen und bekommt dann die Aufkleber fürs nächste Jahr

Ich habe ein Pferd gekauft, welches schon als Turnierpferd eingetragen ist.
Kann ich einfach so die Aufkleber bestellen?


Nein. Um die Aufkleber zu erhalten, muss du einen Besitzerwechsel beantragen.
Dies kannst du aber gleichzeitig mit der Bestellung der Aufkleber machen. Dauert aber evtl. etwas länger.


Geändert von piccolina100 (26.08.2011 um 12:29 Uhr)
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Alt 14.09.2007, 21:27   Rund um den Turniersport - die wichtigsten Fragen und Antworten Beitrag #15
piccolina100
Gnadenbrotpferd
 
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Registriert seit: 13.04.2006
erlaubte Ausrüstung Pferd und Reiter


Ausrüstung für den Reiter

Wettbewerbe

zweckmäßiger Reitanzug mit Stiefelhose und Stiefeln, bzw. Jodhpurhose und Stiefeletten.
Junioren müssen in allen WB einen Bruch- und splittersicheren Helm mit Drei- bzw. Vierpunktbefestigung tragen.


Prüfungen
helle Stiefelhose und Stiefel, gedecktes Jackett, passendes Hemd mit Plastron oder Krawatte. Stiefeletten und gleichfarbige, eng anliegende Glattlederchaps sind ebenfalls zugelassen, sofern sie optisch durchgehenden Stiefeln entsprechen.
Zum Anzug passende/r Reitkappe oder - helm, Melone oder Zylinder
Junioren müssen in allen LP der Kl. E einen Bruch- und splittersicheren Helm mit Drei- bzw. Vierpunktbefestigung tragen.

Allgemein LPO
In Wettbewerben/Prüfungen über Hindernisse und durchs Gelände, sowie in Gewöhnungs- und Reitpferdeprüfungen ist ein Bruch- und splittersicherer Reithelm mit Drei- bzw. Vierpunktbefestigung verpflichtend vorgeschrieben. (mind. DIN EN 1384)

Die Schutzweste ist künftig in allen Prüfungen zugelassen.

Stiefeletten und (gleichfarbige) Glattleder-Chaps sind weiterhin erlaubt - allerdings muss der Sporen so verschnallt werden, dass der Dorn horizontal bzw. nach unten ausgerichtet ist.

Gemäß WBO ist ein zweckmäßiger Reitanzug vorgeschrieben.
Darunter fallen auch Chaps in Wildleder(optik)

Gertenlänge
Dressur max. 120 cm inkl. Schlag, Springen max. 75 cm inkl. Schlag
(im Dressurteil von VS-Prüfungen/Wettbewerben ist keine Gerte erlaubt)

Sporen
max. Länge 4,5 cm

* Schwanenhalssporen
Auch Schwanenhalssporen sind weiterhin erlaubt, wenn sie korrekt (heißt waagerecht bzw nach unten zeigend) verschnallt sind. Entscheidend ist hier der Enddorn.
Also, auch die mit längeren Beinen können weiterhin die Sporen nehmen, solange der Enddorn nicht nach oben gerichtet ist

* besondere Bestimmungen bei der Vielseitigkeit
Sporen bis 3,5 cm zugelassen, keine Rädchensporen
Bei allen Prüfungen, die als VS-Prüfungen ausgeschrieben sind, sind Sporen in der Teilprüfung Dressur Pflicht, Gerten sind nicht erlaubt. In den Teilprüfungen Springen und Gelände sind Sporen optional, d.h. können, aber müssen nicht getragen werden. Das gilt für alle Klassen.
In Prüfungen, die als kombinierte Prüfungen ausgeschrieben sind, d.h. die Teilprüfungen sind jeweils als einzelne Prüfungen ausgeschrieben, gilt dies nicht, es sei denn, es ist in der Ausschreibung explit vorgeschrieben. Hier gelten dann die Regelungen der LPO für die jeweilige Teildisziplin (also in der Dressur sind Sporen und/ oder Gerte erlaubt, aber nicht Pflicht). Kombinierte Prüfungen werden häufig in Klassen E und A angeboten.

* Besondere Bestimmungen für 2009 der Landeskommission für Hannover und Bremen
"In allen Pony-WB/LP sind analog zu den FEI –Bestimmungen nur Metallsporen zugelassen:
max. 1,5 cm Spornlänge; ohne Rädchen, Spitzen oder rechtwinklige Kanten; mit ovalen bzw. runden Endflächen (gilt auch für den Vorbereitungsplatz).
Ausnahme: Die Ausschreibungs-Grundlage Bundeschampionat hat auch für die Qualifikationsprüfungen Gültigkeit."

Sind Rädchensporen in den Klassen E und A erlaubt?

Ja. Wenn die vorgeschriebenen Maximallängen eingehalten werden.

Ausrüstung für das Pferd

Bandagen, Gamaschen, Streichkappen, Kronen-/(Fessel-)ringe und Springlocken:
zugelassen in allen WB/LP über Hindernisse, Führzügelklassen-, Longenreiter- und Reiterwettbewerben, sowie bei Mindestleistungen. In Eignungsprüfungen für Reitpferde, sowie in kombinierten WB/LP sind nur Gamaschen bzw. Bandagen zugelassen.
In Springpferde- und Freispringprüfungen sind nur die einfachen Springglocken und Streichkappen an den Hinterbeinen zulässig.

Fell- oder sonstige schonende Unterlagen an den Ausrüstungsgegenständen: zugelassen in allen LP. Bodenblenden o. Ä. aus Schaffell oder ähnlichem Material mit mehr als 3 cm Durchmesser an den Kopfstücken nicht zulässig.

Hufschuhe, die über den Kronenrand des Hufes reichen, sind nur zugelassen in LP über Hindernisse (Ausnahme: Eignungs-LP und kombinierte LP)
http://www.pferd-aktuell.de/Doc-..30...289#Ausrüstung

Fliegenschutz
an den Ohren ist zugelassen.
Neuerung April 2011: Nasennetz und geräuschdampfende Ohrenkappen erlaubt
http://www.pferd-aktuell.de/Anlage10...gApril2011.pdf
Nasennetz (Nosecover): Zugelassen in Springpferde-, Geländepferde-, Jagdpferde- sowie Spring- und Gelände LP sowie Teilprüfung Springen bzw. Gelände bei Eignungs LP und Komb. LP analog Eignungs LP aller Klassen
Ein Nasennetz (Nosecover) ist bei allen LP auf dem Vorbereitungsplatz zugelassen

Martingal
gleitendes Ringmartingal in allen WB/LP über Hindernisse (außer Eignung und kombinierte WB/LP), sowie in Führzügelklassen-, Longenreiter-, Reiter- und Dressurreiterwettbewerben.

Ausbinder
einfache oder doppelte beidseitige Ausbindezügel (Dreiecker, Lauffer) sind in Führzügelklassen-, Longenreiter-, Reiter- und Dressurreiterwettbewerben zugelassen.
Stoßzügel sind ab 2008 nicht mehr zugelassen.

Schweifriemen
in Pony-WB erlaubt.

Reithalfter
für alle Zäumungen auf Trense
- Hannoversches Reithalfter
- Mexikanisches Reithalfter
- Englisches Reithalfter (in Prüfungen auf Kandare vorgeschrieben!)
- Reithalfter mit schwed. Umlenkverschnallung
- Kombiniertes Reithalfter
Das Bügelreithalfter ist ab 2008 erst ab Klasse M* erlaubt.

erlaubte Gebisse
alle Prüfungsarten/Wettbewerbe auf Trense
einfach und/oder doppelt gebrochene Wassertrensen auch D-Ring oder Olivenkopf, Schenkeltrense (in Dressurpferde-/Dressur-LP nur ohne Stegbefestigung) auch in doppelt gebrochener Form oder gebogen mit Zungenwölbung zulässig!
Entscheidend ist die Form des Gebisses. Diese muss den Vorgaben des §70 LPO entsprechen. Das Material Kunststoff, auch mt "Apfelgeschmack" ist zulässig

Mindestdicke Ponys: 10 mm - Pferde 14 mm

neben den in Dressurprüfungen auf Trense erlaubten Gebissen sind in allen Springprüfungen der Klassen E bis L einfach, doppelt oder ungebrochene Pelhalms (mit Kinnkette/-riemen und/oder Sperrriemen) bzw. die ungebrochene Wassertrense erlaubt.
In Prüfungen ab Kl. L auf Kandare und Springprüfungen Kl. M**
Mindestdicke Unterlegtrense Pferde 10 mm; Zungenfreiheit max. 30 mm
das Gebiss "RS Dynamic" von Sprenger, ist ebenfalls als Unterlegtrense zugelassen.

http://www.sprenger.de/send_file.php...1-1-RZ-web.pdf

In den Dressurprüfungen auf Kandare sind unterschiedliche Metalle und Kunstoffe grundsätzlich kombinierbar.
Ausnahme: nachweislich gesundheitsschädigende Kombinationen

zusätzlich in Spring-LP ab Kl. M
Beliebige Zäumung und Gebiss und/oder gebisslose Zäumung mit oder ohne Reithalfter

Durchführungsbestimmungen zu §70
Mittelstück bei doppelt gebrochenen Gebissen
- Mittelstück vergleichbar mit Abb. 3, §70 LPO
- Runde Konturen in allen Dimensionen
- Glatte Oberfläche
- Stärke zw. 14 und 21 mm bzw. 10 und 18 mm für Ponys
- Länge max. 4 cm

(Pelham-) Anzüge etc. Wie messe ich sie?
  • Länge der Pelhamanzüge darf max. 7 cm betragen
  • Du misst den Unterbaum direkt von der Unterkante des Gebissstückes bis zur Kante des Unterbaumes. In der LPO und in der WBO ist auch eine Anleitung zur Messung. Die findest du in den Durchführungsbestimmungen zu § 70 (erlaubte Ausrüstung) Messung ist auch analog zur Kandarre (Unterbaum)

Darf ich in Springprüfungen ein Hackamore benutzen?
Erklärung von copinchen


Hackamore ist Klasse M**-Springen erlaubt

Warum jemand der A-Springen reitet keins nutzen sollte?! Weil A reiten keineswegs ne Garantie für gutes, kontrolliertes , und vorallem durchdachtes Reiten ist.
Wie sagt man immer so schön - jede Kuh springt nen Meter
(Will keinesfalls A-Springen-Reiter angreifen...)

Mit nem englischen Hackamore ohne Stahlkern, sondern mit nem Lederriemen auffer Nase und kurzen Anzügen hat man ne sehr kleine Hebelwirkung und somit auch relativ wenig Kontrolle wenn das Pferd heftig wird, was ja grade in Springen der kleineren Klassen ab und an mal so ist (zumindest weniger als mit Trense) - auch deswegen isses nicht erlaubt.


Ist ein baumloser Sattel auf Turnieren erlaubt?

Normalerweise fordert die LPO Sättel mit Baum.
Jedoch wurden ein paar wenige Baumlos-Sättel für den Turniersport zugelassen (Bsp. Trekker Master). Dies wird in der Beschreibung von den Herstellern angegeben.
In Wettbewerben sind alle baumlosen Sättel erlaubt.

Muss ich mein Pferd einflechten?

Müssen tut man gar nichts Jedoch sehen die Dressurrichter und auch die Richter in Springreiterwettbewerben oder Stil-Springprüfungen lieber, wenn die Pferde eingeflochten sind. Ein eingeflochtenes Pferd hat einfach ein anderes Erscheinungsbild, als eines mit offener Mähne.
Den Schweif muss man nicht einflechten, jedoch sollte man immer auf ein gepflegtes Äußeres Wert legen. Beim Pferd und beim Reiter
In Springprüfungen, bei denen es nach Zeit und/oder Fehlern geht, ist es egal, ob du dein Pferd einflechtest oder nicht.

LPO 2008: Startnummern

Ab dem 01.01.2008 dürfen nur noch weiße Nummern mit schwarzen Ziffern benutzt werden.
Die digitalen Startnummern mit schwarzem Untergund sind also nicht mehr erlaubt.
Außerdem dürfen die Startnummern folgende Größen nicht unterschreiten
- 80 cm² bei quadratischen oder rechteckigen Nummern
- ein Durchmesser von 9 cm bei runden/ovalen Nummern

Geändert von piccolina100 (05.09.2011 um 09:22 Uhr) Grund: RS Dynamic als Unterlegtrense nachgetragen
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Alt 14.09.2007, 21:30   Rund um den Turniersport - die wichtigsten Fragen und Antworten Beitrag #16
piccolina100
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Rund ums Abteilungsreiten

Wann erfahre ich, in welcher Abteilung ich reiten muss?

Spätestens eine halbe Stunde vor Prüfungsbeginn kann man sich an der Meldestelle eine Starterliste holen. Dort kann man dann ablesen, in welcher Abteilung man reitet.
Beispiel: Die Prüfung wird zu viert geritten. Du bist 10. Starter. Somit bist du in der 3. Abteilung an 2. Stelle


Wer hat Tetenrecht?

Tetenrecht hat derjenige, der laut Starterliste an erster Stelle steht.
Es kann nicht mehr frei unter den Abteilungsreitern entschieden werden.
Falls ein Reiter zB mehrere Prüfungen oder mehrere Pferde in der gleichen Prüfung gemeldet hat, hat er die Möglichkeit an der Meldestelle um Versetzung zu bitten. Anderweitiges Vorziehen oder Zurücksetzen kann zum Ausschluss führen


Kommandos

Abteilung rechts um marsch -> Die Abteilung wendet gleichzeitig ab! Jeder für sich
Anfang rechts um marsch -> Alle reiten dem Anfangsreiter hinter.
Abteilung - Halt -> Die Abteilung hält gleichzeitig an.
Anfang - Halt -> Jeder schließt auf eine Pferdelänge Abstand zum Vordermann auf.
Abteilung Volte - Marsch -> Jeder reitet für sich eine Volte


Muss ich die Aufgaben auswendig reiten oder werden sie vorgelesen?

Bei Prüfungen/Wettbewerben, die mit mehreren zusammen geritten werden, wird die Aufgabe vorgelesen. Bei Einzelwettbewerben der Kat. C werden die Aufgaben ebenfalls vorgelesen. Ab Kat. B ist es dem Veranstalter überlassen, ob er einen Vorleser stellt oder auswendig reiten lässt.

Woran sehe ich, ob eine Aufgabe ab Klasse A vorgelesen wird oder auswendig geritten werden muss?

Wird die Aufgabe vorgelesen, muss der Veranstalter dies in der Ausschreibung oder spätestens in der Zeiteinteilung angeben. Es ist immer ratsam die Aufgabe auswendig zu lernen, eben weil der Veranstalter sich kurzfristig umentscheiden kann.
Steht in der Ausschreibung nichts, musst du entweder auswendig reiten oder dir einen Kommandogeber mitbringen (sofern dies nicht ausgeschlossen ist)


Geändert von piccolina100 (29.05.2008 um 16:39 Uhr)
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Alt 14.09.2007, 21:32   Rund um den Turniersport - die wichtigsten Fragen und Antworten Beitrag #17
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Reiten in Mannschaften

Was sind Mannschaftsprüfungen/-wettbewerbe?

Eine Mannschaft besteht aus 3-4 Teilnehmern, die eine Prüfung/einen Wettbewerb reiten.
In Abteilungsprüfungen/-wettbewerben startet die Mannschaft gleichzeitig. Die Startfolge wird vor Prüfungsbeginn ausgelost.
In Einzelwettbewerben/-prüfungen geht es ganz normal nach Starterliste.
Die Wertnoten der einzelnen Mannschaftsmitglieder werden zusammenaddiert und geben die Gesamtwertnote, wobei das schlechteste Ergebnis bei 4 Teilnehmern nicht mit gewertet wird.
Am Ende werden die Mannschaften komplett platziert.

Genannt wird jeder Teilnehmer einzeln.
Auf dem Turnier wird an der Meldestelle angegeben, wer in welcher Mannschaft reitet.


Geändert von piccolina100 (14.05.2008 um 21:00 Uhr)
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Alt 14.09.2007, 21:36   Rund um den Turniersport - die wichtigsten Fragen und Antworten Beitrag #18
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Auf dem Turnier

Was versteht man unter Meldestelle und wann muss ich da hin?

Die Meldestelle ist der "Organisationsteil" auf einem Turnier. Hier erklärst du deine Startbereitschaft und bekommst die Starterlisten und Geldpreise ausgehändigt.
Außerdem kann man sich an der Meldestelle Informationen über die einzelnen Prüfungen und auch die LPO zur Durchsicht holen.


Was versteht man unter Meldeschluss und wann ist das?

Unter Meldeschluss versteht man den Zeitpunkt, zu dem man seine Startbereitschaft auf dem Turnier erklärt hat.
Für die erste Prüfung eines Tages ist das meist bis zum Abend vor Prüfungsbeginn.
Bei Prüfungen im Laufe des Tages ist es meist 1 Stunde vor Prüfungsbeginn.
Der Meldeschluss ist immer auf der Zeiteinteilung angegeben.


Wann und wo muss ich meine Startbereitschaft erklären?

Auf der Zeiteinteilung ist angegeben, wann Meldeschluss ist.
Meistens ist es 1 Stunde vor Prüfung. Für die erste Prüfung eines Tages muss man eigentlich immer bis zum Abend vom Vortag die Startbereitschaft erklärt haben.

Reiterwechsel - Übernahme eines Startplatzes mit dem gemeldeten Pferd

Den Reiterwechsel/die Startplatzübernahme mit dem bereits gemeldeten Pferd erfolgt an der Meldestelle.
Du gehst also vor Meldeschluss an die Meldestelle und beantragst einen Reiterwechsel.
Dazu legst du deinen Nennscheck, bzw. das Nennungsformular mit deinen Daten vor.
Wenn du schon auf dieser PLS in anderen Prüfungen/Wettbewerben gemeldet bist, kostet dieser Reiterwechsel nichts.
Bist du jedoch noch nicht gemeldet gilt es als Nachtrag und dies kostet 20,- € (siehe auch "Nachnennen").


Darf jemand anderes mein Pferd für mich abreiten/warmreiten?

Das ist nicht explizit in der LPO festgehalten, wird aber von 95% der Veranstalter in der Ausschreibung verboten.
Darum ist es wichtig sich auch die besonderen Bestimmungen in den jeweiligen Ausschreibungen durchzulesen.

Ablongieren

§ 51 B.4 LPO: Entweder stellt der Veranstalter einen Longierplatz zur Verfügung oder es wird nicht longiert.


Was sind Startnummern? Wo bekomme ich diese her?

Die Startnummer bekommst du, wenn du ein Turnier gemeldet hast.
Sie dient zur einfachen Abwicklung des Turniergeschehens. Es ist nur die Zahl, die dein Pferd beim Turnier bekommt.
Die Startnummer findest du zu 90% in der Zeiteinteilung. Andernfalls erfährst du sie an der Meldestelle zum abhaken.
Die Kopfnummern muss man sich allerdings kaufen.
Angebracht werden sie an der Trense, an der Schabracke oder beim Springen auch am Martingal. Hauptsache sie sind beidseitig gleich und gut sichtbar für die Richter.
WICHTIG Änderungen ab 2008

Teilung von Prüfungen!

Dressurprüfungen Kl. E bis S, Springprüfungen Kl. E bis M, Vielseitigkeits- und Geländeprüfungen Kl. E bis M und Kombinierte Prüfungen

Teilung in
2 Abteilungen: muss bei 51 - 100 Nennungen ; kann bei 36 - 50 Nennungen ; darf nicht bei unter 36 Nennungen
3 Abteilungen: muss bei 101 - 150 Nennungen ; kann bei 72 - 100 Nennungen ; darf nicht bei weniger als 72 Nennungen
4 Abteilungen: muss bei 151 - 200 Nennungen ; kann bei 108 - 150 Nennungen ; darf nicht bei weniger als 108 Nennungen
5 Abteilungen: muss bei 201 - 250 Nennungen ; kann bei 144 - 200 Nennungen ; darf nicht bei weniger als 144 Nennungen

Nach welchen Kriterien können Prüfungen geteilt werden?

Teilung nach Leistung/Reißverschlussverfahren ... heißt, die Teilung erfolgt erst in der Platzierung (2x 1. Platz, 2x 2. Platz etc.)
Teilung nach RLP ... heißt, die Prüfung wird schon in der ZE geteilt. (Bsp: Abteilung 1 0-20 RLP, Abteilung 2 21-100, ...)
Die jeweiligen Abteilungen werden wie einzelne Prüfungen abgehalten und auch separat Platziert
Teilung nach Alter, Reitername, etc. ... (siehe RLP)


Geändert von piccolina100 (23.10.2011 um 15:25 Uhr)
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