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18.05.2012, 09:07
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Schmied versagt - wer zahlt? Beitrag #25
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Ahab!
Registriert seit: 21.07.2010
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Wozu? Weder nett, noch bösartig. Schlicht sachliche Schilderung mit TA-Rechnung (und Vorbehalt weiterer Kosten) im Anhang.
Und nochmals: ob der Schmied das seiner Versicherung meldet oder nicht, kann dem Geschädigten egal sein. Wenn er es nicht meldet, zahlt er eben selbst.
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von Vince hilfreich:
diptam2003
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18.05.2012, 11:12
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Schmied versagt - wer zahlt? Beitrag #26
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Sorgenkind
Threadersteller
Registriert seit: 07.11.2011
Ort: Mülheim/Ruhr
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zwischenstand von meiner seite aus:
vor 4 wochen rechnung, gutachten etc. an schmiedin geschickt (per einschreiben). frist von 2 wochen zur zahlung gegeben. es kam natürlich nix.
wir haben sie angerufen, ja, sie habe alles bekommen und an die versicherung weitergegeben. sie dürfe nichts bezahlen, sonden wir sollten warten bis die versicherung zahlt/sich meldet/was auch immer.
das ist jetzt wieder 2 wochen her, nix gehört. haben mittwoch versucht, die schmiedin telefonisch zu erreichen - ging nicht dran. super sache.
wenn die heute wieder nicht drangeht, geben wir das ganze zum anwalt.
es handelt sich mittlerweile um fast 900 euro.
und das schärfste: sie hat mittlerweile das zweite pferd im stall platt bekommen.
meinem gehts endlich wieder gut, der hat jetzt SEINEN schmied gefunden.
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18.05.2012, 11:24
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Schmied versagt - wer zahlt? Beitrag #27
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Ahab!
Registriert seit: 21.07.2010
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Glück gehabt!
Dann mal ab zum Anwalt. Der wird sich auch gleich um sämtliche künftige Forderungen kümmern.
Für dich zum Merken fürs nächste Mal: man wartet nicht entgegen der gesetzten Frist darauf, dass eine Versicherung sich zu einer Antwort bequemt. Denn 1) hätte die Versicherung umgehend zu reagieren und 2) hätte die Versicherung das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch getan.
Hier ist es nicht ausgeschlossen, dass Freund Schmied die Versicherung gar nicht kontaktiert hat und den Kopf in den Sand steckt.
Fristen sind heilig und müssen auch so behandelt werden. Das gilt insbesondere auch für Gläubiger. Man lässt dem Schuldner einen fairen Zeitraum, um zu reagieren. Kommt nichts zurück, hat das Konsequenzen zu haben! Niemals, niemals, niemals butterweich werden mit den selbst gesetzten Grenzen!
Auch merken für die Zukunft, falls sich ein Schriftwechsel ergibt: eine gesetzte Frist zur Zahlung bleibt! Man setzt niemals eine 'neue Frist'. Man erinnert lediglich an die alte Frist und ihren Ablauf, und bittet nochmals darum, den Zahlungsanspruch umgehend, spätestens aber bis X zu tilgen.
Das aber nur, wenn man nicht schon nach erstem Fristablauf zum Anwalt geht, was man mMn sowieso tun sollte.
Auch merken für die Zukunft: wenns um Geld geht, wird auf (elektronischem) Papier kommuniziert, nicht übers Telefon.
Alles Gute fürs Pferd!
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von Vince hilfreich:
Smigel
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18.05.2012, 11:28
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Schmied versagt - wer zahlt? Beitrag #28
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ein toller Typ
Power-User / Versicherungsexperte
Registriert seit: 28.06.2006
Ort: Haiger
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Zitat:
Zitat von AnnaBlackness
zwischenstand von meiner seite aus:
vor 4 wochen rechnung, gutachten etc. an schmiedin geschickt (per einschreiben). frist von 2 wochen zur zahlung gegeben. es kam natürlich nix.
wir haben sie angerufen, ja, sie habe alles bekommen und an die versicherung weitergegeben. sie dürfe nichts bezahlen, sonden wir sollten warten bis die versicherung zahlt/sich meldet/was auch immer. das ist jetzt wieder 2 wochen her, nix gehört. haben mittwoch versucht, die schmiedin telefonisch zu erreichen - ging nicht dran. super sache.
wenn die heute wieder nicht drangeht, geben wir das ganze zum anwalt.
es handelt sich mittlerweile um fast 900 euro.
und das schärfste: sie hat mittlerweile das zweite pferd im stall platt bekommen.
meinem gehts endlich wieder gut, der hat jetzt SEINEN schmied gefunden.
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Hallo Du,
ich kann Deinen Ärger verstehen und würde da ähnlich Druck machen (oder sogar noch mehr).
Aber: Die Aussagen hören sich absolut realistisch an. Die Versicherer müssen die Sache prüfen - je nach Auslastung dauert das ab und zu mal etwas. Sechs Wochen sind allerdings SEHR lang - da ist etwas Nachdruck angesagt. Aber: Wer weiß, wann der Schaden überhaupt gemeldet wurde?
Und: Sie darf WIRKLICH nichts zahlen, sonst verliert sie ihren Versicherungsschutz und müsste selbst zahlen! Was das für Dich bedeuten kann, liegt auf der Hand.
Mein Rat aus der Praxis: Versuche sie zu erreichen, lasse Dir den Versicherer nennen und - falls möglich - auch gleich die Schadennummer inkl. Ansprechpartner und Telefondurchwahl. Letztere Dinge sind nicht zwangsläufig nötig, da man sie selbst herausbekommen kann, aber das kostet ja unnötig Zeit.
Sobald die Daten (in welchem Umfang auch immer) vorliegen, auf zum Telefonat mit dem Sachbearbeiter. Freundlich anfragen, was denn nun Sache sei - und schon kann das Ganze ein wenig schneller vorwärts gehen.
Nur ein Hinweis hierzu: Der Versicherer muss NICHT mit Dir reden. Die können jede noch so kleine Auskunft ZU RECHT (!) verweigern, da kannst Du auch nichts herbeiklagen. Bleib also erstmal freundlich und werde nur bei Bedarf pampig. 
Im NOTFALL sollte eine Klage gegen die Pferdefüße-Verhunzerin bzw. die Einschaltung eines RA die Angelegenheit beschleunigen können. Da dies aber auch wieder Zeit in Anspruch nimmt, sei Dir main o. g. Rat ans Herz gelegt. 
Und sollte sie keine Daten zum Versicherer rausrücken, dann würde ich für meinen Teil jetzt "voll draufhalten".
EDIT: Und Schreibe Dir Vinces Worte hinter die Ohren.  Dafür müsste man eigenmtlich mehrere "hilfreich" vergeben dürfen.
Viel Erfolg! LG
Dennis
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18.05.2012, 11:28
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Schmied versagt - wer zahlt? Beitrag #29
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: nrw
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Zitat:
Zitat von AnnaBlackness
Hallo,
folgende Situation ist momentan leider bei uns der Fall:
Wie schon in einem anderen Thread beschrieben, hat mein Pferd Problemhufe.
Nachdem der erste Schmied da totalen Mist gemacht hat, habe ich den Schmied gewechselt.
Die "neue" versprach mir das blaue vom Himmel. Dass die Risse im Vorderhuf weggehen, dass das Pferd besser läuft mit dem neuen Beschlag, sie gab mir wortwörtlich vor Augenzeugen eine Garantie darauf, dass das alles besser würde.
Ende vom Lied: ich ließ sie vor gut einer Woche Dienstag die Hufe meines Pferdes machen. 170 Euro hat der Spaß gekostet.
Vorne beide Hufe mit heißem (!!!!!!) Epoxidharz ausgegossen plus Eisen, hinten normale Eisen.
Mein Pferd lief danach total klamm, am Wochenende sogar lahm. Ich ließ Samstag die Schmiedin kommen, damit sie sich das ganze angucken und möglicherweise ausbessern konnte.
Sie meinte dann wirklich, dass es ein gutes Zeichen wäre, wenn der Fesselträger/Sehne/alles drumherum dick würde, da die tiefe Beugesehne jetzt vermehrt und richtig Last aufnehmen würde. Dazu muss man sagen, dass mein Pferd kaum Trachte hat und hinten sehr flach steht. Vorher hatte der keile, nach dem neuen Beschlag nicht mehr.
Sie hat also nichts geändert und sagte mir, das Pferd müsse ans Laufen kommen und ich solle geduld haben.
Sonntag Morgen stand das Pferd nur noch auf 3 Beinen.
Ich habe sofort den Tierarzt gerufen, dieser stellte dann ein Hufgeschwür fest.
Er war entsetzt von dem Beschlag vorne, dem Epoxidharz, von dem er meinte, dass das sicher nicht für einen Hufbeschlag und als Polster geeignet sei. Er meinte, die Aussagen der Schmiedin bzgl dickem Bein seien "fachlich sehr bedenklich"...
Seitdem: Hufverband, Antibiotikum, Schmerzmittel. Pferd steht, darf nur ein wenig Schritt gehen, bockt schon wild in der Box rum, weil er nicht ausgelastet ist.
Gestern Abend war Kontrolle durch den TA, der Eiter am Strahl war weg (entstand durch zu viel Druck auf dem Strahl durch unsachgemäßen Beschlag), dafür an den Ballen noch da TA hat Schmied kommen lassen, der hat am anderen Vorderhuf den beschissenen Beschlag auch weggenommen und erstmal provisorisch umgestellt, damit der Huf sich beruhigen kann.
Der andere Huf mit dem Geschwür ist noch im Verband. Der Schmied war absolut entsetzt über Vorgehensweise und Aussagen der Schmiedin.
Wenn ich Glück habe, kann Samstag der Verband ab und ein neues Eisen drunter am Problemhuf.
Ich hab absolut das Vertrauen verloren – und die TA und Schmiedekosten werden wohl ziemlich hoch ausfallen.
Da ich der Schmiedin die Möglichkeit zur Ausbesserung gegeben habe und sie vor Zeugen ausgesagt hat, dass alles so bleiben sollte wie es ist, muss sie doch alle Folgekosten tragen, oder?
Der TA stellt mir natürlich ein Gutachten aus.
Das Schlimme daran ist allerdings nicht das Finanzielle, sondern die Tatsache, dass mein Pferd seit fast 2 Wochen stehen muss und Schmerzen hatte ohne Ende.
Ich bin richtig enttäuscht und sauer. Von wegen Garantie. Da will man das Beste für sein Pferd und alles richtig machen, und dann kommt da so eine ******* bei rum.
Habt ihr auch schon mal sowas erlebt?
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Erlebt habe ich so was zum Glück noch nie!!
Wenn die sich nicht meldet würde ich es auch zum Anwalt geben!
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18.05.2012, 11:31
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Schmied versagt - wer zahlt? Beitrag #30
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Ahab!
Registriert seit: 21.07.2010
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Zitat:
Zitat von Smigel
Zitat:
Zitat von AnnaBlackness
zwischenstand von meiner seite aus:
vor 4 wochen rechnung, gutachten etc. an schmiedin geschickt (per einschreiben). frist von 2 wochen zur zahlung gegeben. es kam natürlich nix.
wir haben sie angerufen, ja, sie habe alles bekommen und an die versicherung weitergegeben. sie dürfe nichts bezahlen, sonden wir sollten warten bis die versicherung zahlt/sich meldet/was auch immer. das ist jetzt wieder 2 wochen her, nix gehört. haben mittwoch versucht, die schmiedin telefonisch zu erreichen - ging nicht dran. super sache.
wenn die heute wieder nicht drangeht, geben wir das ganze zum anwalt.
es handelt sich mittlerweile um fast 900 euro.
und das schärfste: sie hat mittlerweile das zweite pferd im stall platt bekommen.
meinem gehts endlich wieder gut, der hat jetzt SEINEN schmied gefunden.
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Hallo Du,
ich kann Deinen Ärger verstehen und würde da ähnlich Druck machen (oder sogar noch mehr).
Aber: Die Aussagen hören sich absolut realistisch an. Die Versicherer müssen die Sache prüfen - je nach Auslastung dauert das ab und zu mal etwas. Und: Sie darf WIRKLICH nichts zahlen, sonst verliert sie ihren Versicherungsschutz und müsste selbst zahlen. Was das für Dich bedeuten kann, liegt auf der Hand.
Mein Rat aus der Praxis: Versuche sie zu erreichen, lasse Dir den Versicherer nennen und - falls möglich - auch gleich die Schadennummer inkl. Ansprechpartner und Telefondurchwahl. Letztere beiden Dinge sind nicht zwangsläufig nötig, da man sie selbst herausbekommen kann, aber das kostet ja unnötig Zeit.
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Nur ein Hinweis. Der Versicherer muss NICHT mit Dir reden. Die können jede noch so kleine AUskunft ZU RECHT (!) verweigern, da kannst Du auch nichts herbeiklagen. Bleib also erstmal freundlich und werde nur bei Bedarf pampig. 
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Viel Erfolg! LG
Dennis
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Echt? 4 Wochen Bearbeitungszeit für so nen Popelfall, ohne jedes "wir haben ihren Anspruch unter der Nummer 12345 laufen und brauchen 3 Tage bis 3 Monate weiterer Zeit?"
Ich hantiere zwar in ner anderen Branche rum, aber zumindest so etwas ist bei unseren Versicherungen üblich.
Von den Verzugszinsen wird die TE zwar auch nicht reich, aber so was läppert sich.
Und wenn dann noch ne Klage anhängig wird, können auch bei späterer Erledigung noch ein paar Euro Kosten entstehen.
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Stand: 17.06.2013 22:25
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