Also, ich bin bis kurz vor der Geburt (ein paar Tage) meines Sohnes geritten. Zum Schluss natürlich nur noch im Schritt durchs Gelände gegondelt.
Mich hat das auch immer sehr entspannt.
Als er auf die Welt kam hatte ich eine angagierte Hilfe im Stall und konnte nach einer Woche Pause auch schon wieder ein bisschen mit anpacken (War ein Kaiserschnitt, da soll man noch nicht soviel tun...vorallem nix heben...) .
Dadurch das er halt noch viel geschlafen hat konnte ich aber mit Babyphone in den Stall und putzen und kehren und so....
In der Krabbelphase wurds dann Schwieriger,habe mir aber Mühe gegeben ihn so gut wie möglich zu intergrieren. Das ging stellenweise schon ganz schön an die Nerven

. Mir blieb ja auch nichts anderes Übrig, ist halt mein eigener Stall und die Arbeit macht sich nicht von Allein (leider)
Ich war immer froh wenn ich ihn mal mit seinen Bauklötzen ins Heu setzen konnte (natürlich unter Aufsicht)
Jetzt ist er fast 2 und läuft selbstständig durch den Stall. Zu den Pferden kann er nicht und alles was sonst gefährlich werden könnte haben wir gesichert.Die Stallgasse ist sein Revier

... Seitdem wird es zunehmend einfacher... Er beschäftigt sich schonmal Zeitweise selbst mit seinem Spielzeug und man kann ihn auch mal kurzzeitig aus den Augen lassen (Obwohl da eh meistens jemand rumrennt)
Fazit : Ich wollte manchmal wirklich alles hinschmeißen, Kind ,Pferde und Haushalt sind schon eine enorme Belastung ( Oma und Opa über 80 km weit weg und ein voll Berufstätiger Mann).
Meistens war ich Nachts um 1 im Bett,am nächsten Morgen um halb 7 wieder auf.... Jetzt bin ich froh das ichs nicht getan habe,ein schöneres Leben kann ich mir eben nicht vorstellen