Zitat:
Zitat von SenatorIV
Springfloh:
Danke für deinen Tipp. Genau diese Spannung aufzubauen macht es so schwierig, da er relativ triebig ist. Beginn ich vorne zu halten, inklusive nachtreiben, wird er trotzdem nicht gespannt, sondern kommt zu kürzeren Tritten.
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Wenn man vorne die Handbremse anzieht und hinten nachtreibt,also Gas gibt, kann das Pferd nur verwirrt sein ! Überleg doch mal logisch- das Pferd ist doch keine Feder, die man "spannen" kann 1
Schick den Burschen vorwärts, reite gefühlte hundertausend Übergänge, reite Tempounterscheide und Schaukel. Gerade bei dem Tempounterscheiden kommt es auf die Rückführung an, die sollte weich am Sitz geschehen.
Knete den Burschen butterweich mit Schultervor, Schulterherein, Übertreten.
Beschäftige Dich mal ein paar stunden langmit Einigeln in einem bereich der halle,reite Quadratvolten, Konterschulterherein, Volte imSchwenken, kehrtwendungen etc.
SO SETZT MAN EIN PFERD. Nicht durch "Zusammenschieben".
Diese heißen Öfen entstehen auch durch die
Kombi der Haltung-meist Box- Hochleistungstraining (platzen vor Kraft), Leistungswille und leistungsgerechte Fütterung !
Und zur "Kadenz" spuckt wikipedia aus:
Zitat:
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Kadenz bezeichnet ein Maß, wie weit ein Pferd bei seiner Bewegung die Hufe vom Boden löst. Ein "kadenziert gehendes" Pferd ist eines, das die Beine weiter vom Boden entfernt zieht als ein flach gehendes Pferd. Obwohl die Kadenz sich zu einem gewissen Grade fördern lässt und bei Übungen wie der Piaffe und Passage eine höhere Kadenz angestrebt wird, ist die Kadenz doch in großem Maße angeboren. So zeigen Pferde mit "iberischem Ursprung", wie PRE, Friesen und Lipizzaner eine höhere Kadenz als Pferde, die für Langstrecken-Verwendung gezüchtet worden sind.
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Kann es sein, das Du das mit "Schwung" verwechselst ? Ein schwungvoll gehendes Pferd hebt ja auch elastisch die Füße nach vorn-oben. Schwung entsteht aber-im Gegensatz zum angeborenen "Gang" aus der Dressurarbeit heraus, wenn sich das Pferd bei sicherer Anlehnung und beginnender Geraderichtung vermehrt auf die Hinterhand zu setzen beginnt und so energisch aus federnden Hinterhandgelenken "Schwung" holt und diesen nach vorne bringt, statt in der Versammlung gesetzt vermehrt aufwärts denn vorwärts.