Zitat:
Zitat von Tinki01
Mit "bitte bitte" und Möhrenkübeln führt der Weg nicht zur S Dressur - nicht mal in einem Wendy Comic.
@ Petra... Wahrscheinlich kommt man damit nicht bis zur S- Dressur, aber es ist sicher möglich, eine Blockade in der Arbeit zu lkösen und damit Pferd und Reiter wieder mehr Freude und Motivation zu verschaffen.Hat man das erreicht, hat man schon viel gewonnen, denn das ist ja wohl der Grundstein für eine weitere erfolgreiche Arbeit. Reiten und die Arbeit mit dem Pferd soll ja auch Spaß machen. Nur haben das leider viele heuzutage verlernt.
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Sorry, ich hab das ganze erst jetzt gelesen und möchte auch ein wenig Popcorn abhaben....
Aber natürlich kann man einem Pferd S-Lektionen mit Leckerli beibringen...
http://www.youtube.com/watch?v=DnnQt2mjPiQ
JEDER GUTE Pferdetrainer weiß, wann er an seinen Grenzen stößt. Und wenn man eh so offen ist, das man diverse naturheilkundliche Fachrichtungen studiert hat, kann man auf keinem Fall z.B. an der Verhaltenstherapie vorbeischrammen, weil man "zu soft" mit dem Pferd ist.
Alle Trainingsmethoden arbeiten irgendwie mit Konditionierung, Verstärkung & co. Clickertraining z.B. mehr als erfolgreich mit positiver Verstärkung. Wenn man ein unmotiviertes Pferd so überreden kann, doch mit einer etwas positiveren Einstellung an die Sache heranzugehen- why not ? Wobei ich den Karotteneimer ganz sicher nicht als positive Verstärkung in zeitlich passendem Kontext ansehen würde.
Z.B. ist ein durchaus bekanntes Konzept "mache deinem Pferd erwünschtes angenehm und unerwünschtes schwer". das wird ein Profi doch wohl hin bekommen.
Aber auch da zählt das "Timing"- und wenn Du da nochmal über den Tellerrand schauen würdest, bei
Parelli eine wunderbare Definition dazu. Ich praktiziere kein
NHS- aber: Es ist eine Grundausbildung für Mensch und Pferd, welche auf gegenseitiger Kommunikation, auf Respekt und Vertrauen zwischen Mensch und Pferd basiert und welche die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Pferdepersönlichkeiten berücksichtigt. Was soll daran falsch sein ? Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, WIE Du auf dein Pferd wirkst ?
Vielleicht so wirr, wie Du in Deinen Beiträgen rüberkommst ?
Bei Philippe Karl kann man schön den Gedanken "der Schule des Pferdes auf die Hilfengebung" nachlesen (Irrwege)-weil mal ein lesenswertes Buch für Dich.
ABER ICH MEINE aus den Zeilen lediglich ein hilfloses Wirrwarr ohne jegliches Konzept herauszulesen. Es wurde von allen ein bißchen angefangen, nix konsequent durchgezogen und dann wundert man sich das nicht geht.
Professionell ist das auf keinem Fall.
GERADE ein Springreiter sollte doch verstehen, sein Pferd zu motivieren und ihm Vertrauen zu geben. Das ist doch im höheren Springsport elementar !
Fachseminare kann man übrigens, auch zum THP, z.B. bei Paracelsus besuchen,ohne sich gleich für eine gesamte THP Grundausbildung anmelden zu müssen. Das kostet auch deutlich weniger wie die gesamte Ausbildung, ich habe so auch schon einige Kurse belegt, z.B. Seminarleiterschein Progressive Muskelentspannung. Was den Huforthopäden anbelangt- DIE Ausbildung hätte ich gerne gemacht. Aber einzelne Seminare kann man in keiner schule buchen. Die gesamte Ausbildung für horrendes Geld, ja. Aber keine einzelnen Seminare. Und ob man dieses Geld dann nur für den Hausgebrauch ausgibt ? Natürlich ich kann ich Kurse als Privatanwender für Huforthopädie besuchen, aber das ist keine Fachausbildung.