Ich musste auch lange, lange betteln, bis ich dann mit 8 Jahren dank einer Freundin dann auch endlich anfangen durfte zu reiten. Aber meine Mutter war jetzt nicht wirklich so schlimm, was Angst betraf. Sie gab lediglich mal so Bemerkungen wie "sei vorsichtig" oder sowas von sich.
Bei meiner ersten Longenstunde war sie dabei, seitdem (jetzt 8 Jahre später) war sie nie wieder da. Interessiert sie einfach nicht. Weder sie noch meinen Vater.
Wenn ich mal runtergefallen bin, fand sie das natürlich nicht so toll, und war nicht so begeistert als es die nächste Woche gleich wieder ins Gelände ging.
Letztens hat mich unser Jährling in den Bauch getreten (ich glaube, der Tritt galt nicht mir, sondern seiner Halbschwester, die neben mir stand), und ich habs meiner Mutter einfach aus Vorsicht nicht erzählt. Sie hätte sich nur wieder Sorgen gemacht, und das erspare ich ihr dann auch meist.
Aber mittlerweile hält sie Pferdchen auch schon mal für mich fest. Am Anfang war nicht mal Streicheln drin, aber mittlerweile steht sie auch relativ dicht dabei und streichelt und hält sie sogar mal fest.
Ich würde auch dringend mit der Mutter reden, vor allem wegen dem Helm. Aber die
RL wird wahrscheinlich nicht sagen "Kein passernder Helm-Kein
RU", weil ihr das Kind leid tut. Ginge mir auch so, ich würde nur im Gegensatz unentwegt auf die Mutter einwirken, weil ohne passenden Helm wäre mir das auch zu gefährlich. Oder ich würde dem Kind (falls vorhanden) einen passenden Helm leihen.
MfG, Biba