Also, bevor meine Trainerin noch weiter "zerfleischt" wird, eile ich zur Rettung heran

.
Sie ist eine lizensierte Westerntrainerin und wir haben natürlich mit Bodenarbeiten angefangen. Vorher wäre es reiner Selbstmord mit meiner Stute gewesen, denn die ist auf den Menschen losgegangen, wenn sie keinen Bock gehabt hat oder nicht verstanden hat was man von ihr wollte. Neben dem Erarbeiten des persönlichen Bereiches, wurden Führübungen, "Schenkelweichen" vom Boden aus und das vorwärts-abwärts-Biegen an der Hand geübt. Dabei wurde sie 2-3 mal die Woche für ca. 20 min longiert, ohne Stellungsübungen. Bevor die Frage nach dem Hinterhandweichen kommt, das kann die kleine Maus perfekt, da sie wohl irgendwann mehrfach gejoin-up wurde, die vertraut jetzt erst langsam dem Menschen an ihrem Hinterteil. Wenn sie irgendwann dem Menschen auch von hinten vertraut, kann ich damit geziehlt anfangen, vorher finde ich ist es kontraproduktiv. Ich habe das Pferdi erst seit 7 Monaten und sie ist die 2. Trainerin. Die erste hat ihr zwar das Steigen halbwegs abgewöhnt, ihr aber dafür das losreissen beigebracht. Ich habe mit meiner jetztigen Trainerin in knapp 3 Monaten mehr erreicht wie mit der anderen in der gleichen Zeit. Zum Thema Halfter: Das Halfter wird für diese Arbeit enger gestellt, d.h. es liegt an wie ein Kappzaum. Da verrutscht nichts und die Signale werden direkt übertragen. Das Training wird entschärft und umgestellt