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21.01.2012, 15:50
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Therapeutisches Reiten, Ausbildung Beitrag #61
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 16.05.2005
Ort: Hamburg
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Hallo,
ich kenne die Fylgja Weiterbildung nicht "live", aber ich "kenne" Anne (die sie u.a. anbietet) aus internetforen.
Mein persönlicher ! Eindruck ist, das Anne sehr viel Wert auf eine sehr gute Ausbildung, Gymnastizierung etc. der Pferde legt, auch auf eine psychische Ausgeglichenheit der Pferde und Beachtung der Bedürfnisse der Pferde, damit diese ihren "Job" bis ins hohe Alter gesunderhaltend (psychisch und körperlich) erledigen können.
Die Weiterbildung hat einen hohen Praxisanteil (Praktika), in dem auf qualifizierte und erfahrene Anleitung Wert gelegt wird.
Es ist eine der Weiterbildungen, die schon recht lange "auf dem Markt" sind.
Mein persönlicher ! Eindruck war sehr gut, aber wie gesagt, das ist eine "theoretische Einschätzung", live und real kenne ich sie nicht.
Ich weiß aber, das es bei fylgja zumindest früher für Interessenten möglich war, Listen der Absolventer der Weiterbildung zu bekommen und mit diesen direkt zu sprechen.
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25.01.2012, 13:12
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Therapeutisches Reiten, Ausbildung Beitrag #62
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Fohlen
Registriert seit: 23.01.2012
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Zitat:
Zitat von Martina_Luisa
Hallo,
Zitat:
Ich mein am wichtigsten ist doch der Umgang mit dem Pferd und die Vorerfahrung mit unterschiedlichsten Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten..
Ich finde, ob man etwas "drauf hat" spiegelt sich im Verhalten des Pferdes wieder...
Aber klar, die Stellen die die Weiterbildung anbieten und keine Scheine etc verlangen, sind echt fraglich..aber ich finde wenn es Gute sind, sehen die auch, ob die Auszubildenden fähig für diesen Beruf sind..
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therapeutisches reiten ist als Weiterbildung gedacht, nicht als grundständige Ausbildung.
Also so, dass Du eben die pädagogischen etc. Kenntnisse u. Erfahrungen schon hast, die "pferdischen/reiterlichen" auch und auf beides aufbauend dann eben die Weiterbildung machst.
Und da ist es eben ein riesen Unterschied, ob eine pädagogische etc. Berufsausbildung vorausgesetzt wird oder ob "nur ein paar Monate Praktikum reichen". Bei letzterem wird dann eben auch die "Weiterbildung" auf genau dem niedrigeren Niveau aufbauen.
Was reiterliche / Pferdekenntnisse anbelangt ist es das Gleiche. Und es ist m.E. absolut notwendig auf einem sehr gutem Niveau reiten zu können, ein Therapiepferd überträgt auch alle eigenen "unguten Bewegungen" (Rücken wegdrücken, Verspanntheit etc.) auf den Klienten. Und es kommen eben die Pferdeausbildung, Gymnastizierung, Korrektur etc. dazu, dafür muß man gut reiten können.
Wie ein Weiterbildungsträger das "abfragt" ist halt meistens in Form von "Scheinen", es ist einfach praktisch den Meisten unmöglich, alle Interessenten "vorreiten" zu lassen. (einige der kleineren Träger machen das noch, aber bei den größeren ist der Aufwand einfach zu groß).
Ich kann nur dazu raten hier nicht "am falschen Ende" zu sparen. Es darf Jeder diese Weiterbildung anbieten (da ist nichts irgendwie geschützt), dementsprechend muß man eben selbst darauf achten, dass man Qualität bekommt.
Die Weiterbildungsträger, die in der FATP http://www.forum-atp.eu/images/stori...dungenFATP.pdf organisiert sind bieten gute Qualität. Bei den anderen (meist kleineren) Trägern muß man dann eben Inhalte, Ausbildungsdauer, Qualifikation und Berufserfahrung der Dozenten, der Praktikaanleiter etc. vergleichen und schauen, was man dort bekommt.
Der "Markt" für therapeutisches reiten ist absolut übersättigt (zumindest solange man nicht gerade auf dem platten Land lebt), da braucht man eine gute Qualifikation, um sich durchsetzen zu können.
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Hmm lass mal überlegen..
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---------- Beitrag hinzugefügt: 13:27 ----------
Sorry das mit dem Zitat hat nicht geklappt  Bin Neu hier und hab es wohl falsch versucht... Also das der Markt übersättigt ist stimmt von Region zu region wohl vielleicht schon. Aber ich glaube mit diesen Qualifikationen die hier meist genannt wurden, kann das meiste klientel, das vielleicht noch nie auf einem Pferd saß, oder eine Mutter eines Behinderten Kindes, nicht wirklich viel anfangen. Natürlich braucht man als RT eine entsprechenden Ausbildung und auch entsprechende vorkenntnisse. Allerdings verstehe ich die Notwendigkeit eines trainer c scheines nicht so ganz. Genau so wichtig wie richtig reiten können ist doch auch die Bodenarbeit. Von all dem weiß ein Klient jedoch nichts, muss er ja auch nicht. Für ihn ist im Hinblick auf eine Entscheidung, fuer welchen RT er sich entscheidet, wahrscheinlich aussagekräftiger, wenn er auf dem Flyer ließt welche vorbildung der RT hat, also ergo, physio, etc, und wieviel Jahre berufserfahrung mit entspr. Klientel, als bei welchem Institut er die ausbildung gemacht hat. Das denke ich, jetzt mal nur auf das Thema "gute Qualifikation um sich auf dem Markt durchzusetzen"
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---------- Beitrag hinzugefügt: 13:38 ----------
Bei Igogo wird das ja alles glaube nicht verlangt und da ist halt immer die Frage wie man rechtlich da steht, da RT ja nichts anerkanntes ist. LG[/QUOTE]
Weiß jemand wie das denn "rechtlich " ist? Also angenommen ein Kind faellt in der RT vom Pferd,verletzt sich, und der RT hat keinen trainer Schein. Da die berufsbezeichnung reittherapeut ja nicht geschützt ist, was passiert? Ich glaub die vorraussetzung ist dann eher eine entspr. Versicherung des Pferdes und des RT oder? Ich meine rein rechtlich doch sicher wichtiger als eine Reiterliche qualifikation Oder? weiß das jemand?
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---------- Beitrag hinzugefügt: 13:40 ----------
[PHP][/PHP
Bei Igogo wird das ja alles glaube nicht verlangt und da ist halt immer die Frage wie man rechtlich da steht, da RT ja nichts anerkanntes ist. LG[/QUOTE]
Weiß jemand wie das denn "rechtlich " ist? Also angenommen ein Kind faellt in der RT vom Pferd,verletzt sich, und der RT hat keinen trainer Schein. Da die berufsbezeichnung reittherapeut ja nicht geschützt ist, was passiert? Ich glaub die vorraussetzung ist dann eher eine entspr. Versicherung des Pferdes und des RT oder? Ich meine rein rechtlich doch sicher wichtiger als eine Reiterliche qualifikation Oder? weiß das jemand?
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25.01.2012, 15:28
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Therapeutisches Reiten, Ausbildung Beitrag #63
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 16.05.2005
Ort: Hamburg
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Zitat:
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Aber ich glaube mit diesen Qualifikationen die hier meist genannt wurden, kann das meiste klientel, das vielleicht noch nie auf einem Pferd saß, oder eine Mutter eines Behinderten Kindes, nicht wirklich viel anfangen.
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Was meinst Du damit genau ? Das die Klienten der RT (bzw. die Eltern) oft gar nichts von den verschiedenen Weiterbildungen wissen und daher nicht anhand von "der / die RT hat ihre Weiterbildung "da und da" gemacht und das ist eine fundierte Weiterbildung" entscheiden können ?
Da stimme ich überein, für Eltern ist oft nicht unterscheidbar, ob es sich um eine gute, fundierte RT handelt oder um Jemanden, "der mal eben ein paar Wochenend-Kurse belegt hat". Daher gibt es ja auch schon länger die Dachverbände, die versuchen "Qualitätssiegel" durchzusetzen etc.
Zitat:
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Natürlich braucht man als RT eine entsprechenden Ausbildung und auch entsprechende vorkenntnisse. Allerdings verstehe ich die Notwendigkeit eines trainer c scheines nicht so ganz.
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Eine sehr gute reiterliche Ausbildung braucht man, damit die Pferde diesen "Job" über lange Jahre gesunderhaltend tun können. Gerade RT-Pferde haben oft mit "Reitern" zu tun, die unausbalanciert sitzen, das Pferd einseitig belasten, ruckartige Bewegungen etc. Dementsprechend muß eben das Pferd sehr gut ausgebildet sein, gymnastiziert werden, Muskelaufbau / erhaltung, korrigiert werden etc.
Und, jede Pferdebewegung überträgt sich auf den Menschen. Ein Pferd, was selbst "physiologisch ungünstige Bewegungen / Haltungen" hat (den Rücken wegdrückt, unklar läuft usw.) kann nicht "Menschen heilen". Deshalb ist es wichtig, das der RT sowas frühzeitig überhaupt sieht und dann eingreifen kann (über Gymnastizierung etc.). Dafür muß aber der RT auf sehr gutem Niveau reiten können.
Aus meiner Sicht ist das nicht zwingend mit einem Trainerschein verbunden. Aber, habe ich glaube ich schon mal geschrieben, gerade die "größeren" Weiterbildungsträger müssen ja irgendwie entscheiden können "kann der RT-Interessent schon gut genug reiten" ? Und bei x Interessenten geht das eben nur über "schriftliche Qualifikation", also den Trainerschein.
Ein großer Weiterbildungsträger kann nicht alle Interessenten "vorreiten" lassen, um sich ihre reiterliche Qualifikation anzuschauen (einige kleinere Weiterbildungsträger machen das so), das geht aber bei den "größeren" nicht.
Zitat:
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Für ihn ist im Hinblick auf eine Entscheidung, fuer welchen RT er sich entscheidet, wahrscheinlich aussagekräftiger, wenn er auf dem Flyer ließt welche vorbildung der RT hat, also ergo, physio, etc, und wieviel Jahre berufserfahrung mit entspr. Klientel, als bei welchem Institut er die ausbildung gemacht hat. Das denke ich, jetzt mal nur auf das Thema "gute Qualifikation um sich auf dem Markt durchzusetzen"
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Es stimmt, den Klienten oder deren Eltern sagt der Weiterbildungsträger meist nichts (es sei denn, sie informieren sich bei den RT-Dachverbänden etc.).
Aber den Kostenträgern (Jugendamt etc.) sagen die verschiedenen Träger oft sehr wohl etwas. Von daher denke ich, ist ein erfahrener Weiterbildungsträger mit "bekannter Qualifikation" sehr wohl eine Hilfe, um sich auf dem Markt durchzusetzen.
Zitat:
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Weiß jemand wie das denn "rechtlich " ist? Also angenommen ein Kind faellt in der RT vom Pferd,verletzt sich, und der RT hat keinen trainer Schein. Da die berufsbezeichnung reittherapeut ja nicht geschützt ist, was passiert? Ich glaub die vorraussetzung ist dann eher eine entspr. Versicherung des Pferdes und des RT oder? Ich meine rein rechtlich doch sicher wichtiger als eine Reiterliche qualifikation Oder? weiß das jemand?
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Soweit ich weiß liegt es nur daran, ob Pferd und RT ausreichend versichert sind und viele Versicherungen versichern auch RT ohne jegliche Ausbildung.
Meine persönliche Einstellung ist aber, dass es nicht darum geht. Natürlich kann man auch mit "schlechterer Weiterbildung" (oder gar keiner) RT anbieten, dürfte das auch rechtlich so okay sein.
Aber es ist ein sehr verantwortungsvoller Beruf, den Klienten gegenüber und den Pferden gegenüber. Demnach sollte eben ein RT auch möglichst gut ausgebildet sein, auch wenn es auch "mit weniger Qualifikation" machbar ist, in diesem Beruf zu arbeiten.
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25.01.2012, 15:48
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Therapeutisches Reiten, Ausbildung Beitrag #64
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Fohlen
Registriert seit: 23.01.2012
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Danke für die ausführliche Antwort! Das ist mir ebenso verständlich wie auch bekannt. Ich meinte das was ich gesagt hab auch nur im hinblick auf das "durchsetzen auf dem Markt" das du kurz genannt hast. Denn der kostentraeger ist doch meist eh privat, es ist ja keine kassenleistung, ich denke das wird es leider auch nicht. Und das mit der rechtlichen frage war rein interessehalber , das es darum nicht geht ist mir auch klar. Aber schon eine sehr wichtige frage, jetzt mal rein faktisch oder?
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12.02.2012, 21:12
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Therapeutisches Reiten, Ausbildung Beitrag #65
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VomFohlenZumDesignerpferd
Registriert seit: 21.02.2006
Ort: Hannover
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Hallo ihr lieben,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich würde später gerne in die RT richtung gehen. Würde dieses aber gerne auf ein Studium stützen. Ich möchte gerne etwas festes in der Hand haben. Ich persönlich würde mich gerne auf Verhaltensauffälligkeiten z.B. aggresivität etc spezialisieren. Nur weiß ich garnicht ob man das so trennen kann.
Ich dachte an ein Psychologie Studium. Oder was meint ihr soltle man dafür Studieren?
Eine weitere Frage ist der verdienst, könnt ihr mir ca sagen was man da so verdient?
Ich bin so unentschlossen, wie ich weiter machen soll  Die Zeit nach dem Abi ist echt schwierig...
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13.02.2012, 09:45
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Therapeutisches Reiten, Ausbildung Beitrag #66
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Moderator Power-Mod Kalender
Registriert seit: 20.10.2004
Ort: Am Fuße der Burg
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Geeigneter wäre vielleicht auch ein Sonderpädagogik-Studium mit Schwerpunkt Verhaltensstörungen. Entweder auf Lehramt oder auf BA.
schau mal hier: http://www.sonderpaedagogik.org/
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