Meine Reitbeteiligung steht zur Zeit (noch) an einem Stall, an dem die Pferde von Besitzer, Reitbeteiligung o.Ä. von Hand getränkt werden müssen. Der Stallbesitzer tränkt garnicht, am Anfang wurde versucht, die Leitungen mit so einem Gerät frei zu halten, außerdem werden die Pferde (wie bei Shilo) als "lebende Heizung" genutzt, heißt also Türen und Fenster zu, frische Luft ist fehl am platz. Ist für mich das erste mal, dass das Tränken so abläuft, ich war auch ziemlich geschockt, an meinem alten Stall gab es nämlich für jedes Pferd entweder Eimer, die an die Boxentür gehangen werden konnten, sodass sie nicht runter fallen, bzw umgetreten werden können, oder die Pferde hatten einen dieser großen, leicht elastischen schwarzen Becken in der Box. Jeder war selbst dafür verantwortlich, dass das Pferd etwas zu trinken hatte, was bei der Größe der Behälter auch kein Problem war, die Eisschicht wurde nie so dick, dass die Pferde nichts zu trinken hatten.
Nachdem das Wasser auf dem Paddock dann allerdings doch einmal eingefrohren war und mein altes Reitbeteiligungs-Pony nach ziemlich viel schnellem Trinken von kaltem Wasser eine ziemlich schlimme
Kolik bekommen hat, hat der kleine eine Aquariumheizung eingebaut bekommen. Dabei muss man drauf achten, dass der Heizstab immer im Wasser liegt (Trog darf also nie ganz leer sein, sonst überheizt sich das Teil), am besten in einem Metallröhrchen liegt, sodass das Pferd nicht drankommt und das Kabel ebenfalls Pferdegerecht gesichert ist.
Das hat auf jede Fall immer super geholfen, es gab nie auch nur eine hauchdünne Eisschicht auf dem Wasser, richtig gesichert und regelmäßig kontrolliert also durchaus emfehlenswert!