Oh! So viele hilfreiche Antworten! Super

!!Danke

Zitat:
Zitat von Cessy
Travers reitet man "eigentlich" an der Bande, also die Kruppe geht in die Bahnmitte, andersherum ist das Renvers.
Das oben war auch nur die einfach ausgedrückte, kurze Antwort auf die Frage, warum Travers nicht klassisch sei. Es ging ja gar nicht um Sinn oder Unsinn von Travers und Schenkelweichen... Das wäre eine andere Fragestellung ! Und ob es nun gut oder schlecht ist, was G. sagte, das war auch nicht die Frage... -nur mal als Anmerkung zu den Anmerkungen.
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Es geht schon auch darum, warum Travers mit Schenkelweichen auf eine Stufe bezüglich den Nützlichkeit zu stellen ist. Der besagte Herr scheint ja beides als unnütz, vielleicht sogar schädlich, abzulehnen

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Ich bin mittlerweile auch davon abgekommen wirklich viel Travers zu reiten, da mein Pferd nach anfänglichen Erfolgen angefangen hat sich auf einer Seite so fest zu machen, dass wir den Seitengang nicht mehr vernünftig hingekriegt haben. Sie wollte dann mit dem Popo einfach nicht von der Bande wegbewegen. Witzigerweise traten die Probleme auf der linken Hand auf, obwohl das Pferd links hohl ist. Es war für sie also kein Problem sich quasi gegen die natürliche Schiefe zu biegen, solange sie das stärkere Hinterbein untersetzen konnte, anderesrum hatte sie aber Probleme.
Irgendwann ist sie dazu übergegangen auf der schwierigen Hand wenn ich Travers einleiten wollte sich einfach komplett andersrum zu biegen und Renvers zu gehen

Das war der Punkt an dem wir uns von der Bande gelöst haben und jetzt nur von in der Mitte der Bahn Travers üben, aus dem SH heraus.
Mittlerweile reite ich tendentiel vermehrt SH und Traversalen. Letzteres läuft von Bewegungsablauf ja analog, nur eben ohne die Bande, an der der Hintern kleben bleiben kann

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Deswegen ist es natürlich fraglich, ob Travers unbedingt ein Muss in der Gymnastizierung des Pferdes ist. Aber das es regelrecht abzulehnen ist...hm, man kanns auch überdramatisieren.
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---------- Beitrag hinzugefügt: 12:44 ----------
Zitat:
Zitat von Kyralina
Wenn man sowas sehr früh reitet - was ja mittlerweile gerne gemacht wird - seh ich bei Seitengängen eh viel das Problem, das die Pferde wendig werden wie die Schlangen ... und die Seitengänge garnicht reell sind ...
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Klar sollte man solche Lektionen nicht von heute auf morgen vorlangen. Das braucht alles seine Zeit und vorbereitung, gegebennenfalls vom Boden aus. Ansonsten, wenn man nicht fühlt, ob das Pferd untertritt oder nicht ist es natürlich nicht sinnvoll mit Seitengängen anzufangen. Da hast du vollkommen Recht.