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Westernreitweise Ob Reining, Pleasure oder Cutting - in diesem Bereich geht es rund um das Westernreiten.

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Alt 27.06.2012, 17:24   Umstieg auf die Westernreitweise MIT dem Pferd: Eure Erfahrungen! Beitrag #331
scheb64
Scheckenfan
 
Registriert seit: 03.03.2010
Ort: Bayern
Hi Lorinalover,
Hafis sind ja die 4 Westernpferderasse :-) Ist ein unmechanisches Hackamore nicht auch ein Californisches Hackamore - meinst Du das? Aber am langen Zügel reiten ist nicht das Ziel sondern Versammlung in Selbsthaltung!? Es ist immer gut einen guten Trainer/in zur Seite zu haben.

Ich finde Westernreiten auch viel lockerer, den Sattel, mit Jeans reiten.... Den ganzen Look finde ich cool, allerdings brauche ich keinen Hut, Chaps, Sporen, Bit mit Shanks. Die Stiefel finde ich auch super, sind mir aber zu schlabberig.

Dir Reitweise: Ich war immer hin- und hergerissen und wusste nicht so recht wo ich hinwollte. Hab mit Westerntrainerin A angefangen, die kam natürlich aus dem klassischen Bereich und ist dann gewechselt. Ich war "roh" und habe die feinen Hilfen Anfangs natürlich nicht gekannt/gekonnt. Hab aber tonnenweise Bücher bestellt und gelesen. Ich dachte immer Sattel, Bit m. Shanks und einhändig reiten machen ein "Cowgirl" aus :-))

Nach unserem Umzug Anf. 2011 hatte ich dann Schwierigkeiten eine mobile W. Trainerin zu finden and habe dann eine klassische, die mir wärmsten empfohlen wurde, genommen.
(Sie lehrt nach Desmond O´Brien - leichte Hilfen).
War dann immer noch nicht so ganz sicher wo ich hinwollte und dachte mir jetzt stell ich auf klassich um (im Westernsattel) so ein Kack :-)

Vor kurzer Zeit fand ich heraus das nun eine ganz neue Richtung wie Wildfeuer durch die USA fegt: "Western Dressage". Eine Vereinigung wurde in 2011 auch gegründet, angestoßen wurde das alles von Eitan Beth-Halachmy. Es gibt da auch schon Turniere.

Nun weis ich - dies ist meine Richtung - nun bin ich nicht mehr verwirrt :-)
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Alt 21.07.2012, 09:25   Umstieg auf die Westernreitweise MIT dem Pferd: Eure Erfahrungen! Beitrag #332
Skala
Freizeitreiter
 
Registriert seit: 26.12.2008
Bilder: 1
Hallo
Ich bin gerade dabei umzusteigen und muss sagen bis jetzt finde ich es einfach nur super .
Der eigentliche Grund war das mein Pferd gesundheitlich sehr eingeschrenkt ist .
Und wir im Englisch bereich nie wirklich weiter gekommen sind er hasst es wenn man ihn vorne zu weit aufnimmt .
Ich und mein Pferd waren nie wirklich glücklich es war immer alles ziemlicher Stress.
Da er mit Zehn Jahren schon ziemlich Krank ist unter anderem Arthrose in der Halswirbelsäule riet mir mein Tierarzt ihn Western umzustellen was jetzt nicht heisst das er nur am langen zügel läuft aber ich muss sagen er ist viel zufriedener geworden einfach gelassener .
Nur brauche ich jetzt alles neu Trense ,Sattel usw puh
Lg
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Alt 22.07.2012, 14:46   Umstieg auf die Westernreitweise MIT dem Pferd: Eure Erfahrungen! Beitrag #333
Vycami
notfalls lynchen
 
Benutzerbild von Vycami
 
Registriert seit: 21.05.2007
Blog-Einträge: 10
Hallo zusammen.

Ich überlege derzeit auch endlich auf die Westernreitweise umzusteigen.
Ich habe meine Stute jetzt seit 5 Jahren, in dieser Zeit gab es immer wieder Höhen und Tiefen, aber wirklich weitergekommen sind wir nicht.
Ich hatte viele verschiedene Trainer, habe alles mögliche ausprobiert, aber so wirklich war sie nie zur Mitarbeit zu bewegen.
Natürlich hatte sie immer gute Tage wo sie wunderbar lief, aber auch an denen hatte ich das Gefühl sie tut es mir zuliebe, nicht aber, weil es für sie wirklich angenehm war oder gar Spaß machte.
Die letzten 2-3 Monate war sie im Teilberitt (2 mal Beritt pro Woche) was zwar zu deutlichen Fortschritten führte, ich aber nicht das Gefühl hatte, dass Stuti endlich mal Spaß an der Arbeit entwickelt.
Ich habe immer das Gefühl, dass reiten für sie Streß bedeutet und sie kann sich einfach nicht entspannen.
Ich möchte einfach mehr Ruhe in das Ganze reinbringen und ein Pferd haben, was freudig MIT mir arbeitet und nicht ständig gegen mich.

Ein kürzliches Gespräch mit einer meiner ehemaligen Trainerinnen ergab auch, dass sie den Versuch durchaus für gut hält, da auch sie der Meinung ist, dass mit der derzeitigen Situation nicht glücklich werden können.

Weitere Gründe für den Umstieg findet ihr unten, bei Interesse kann mans lesen, muss man aber nicht

Für mich jetzt einfach wichtig wäre es zu wissen, wie man es angehen soll.

Ich bin bereits auf der Suche nach einem guten Trainer, aber der muss auch mal gefunden werden... Westerntrainer scheinen hier generell rar zu sein

Die Ausrüstung ist, meiner bisherigen Recherchen nach, erstmal zweitranging, da ich aber ohnehin unglücklich mit meinem jetzigen Sattel bin, steht dem also auch nicht viel im Weg.

Gibt es sonstiges was ich beachten muss ?

Können Pferde grundsätzlich nicht geeignet fürs westernreiten sein, auch wenn man keine Tuniere gehen möchte, sondern einfach nur gesunderhaltend Freizeitmäßig unterwegs sein möchte?

Weiterhin habe ich überlegt, dass es vielleicht sinnvoll sei, wenn ich auch erstmal auf einem bereits ausgebildeten Pferd Unterricht nehme, um ein Gefühl dafür zu kriegen, wie es sich anfühlt wenn es richtig ist und natürlich auch, um mich mit der Hilfegebung besser vertraut zu machen usw.

Ich bin schon auf eure Antworten gespannt!



Als ich sie 4 jährig kaufte galt sie als unreitbar, da man ihr angeblich nicht mal Sattel und Trense anlegen konnte (war bei uns jedoch später überhaupt kein Problem, quasi routinemäßig ) und angeblich hatte auch nie jemand drauf gesessen
Dafür benahm sich Stuti aber den kompletten Prozess beim einreiten immer sehr vorbildlich, bockte nicht und war auch sonst ausgesprochen kooperativ.
Man muss dazu sagen, dass wir alles unglaublich langam angingen und ich machte ohnehin nichts alleine und hatte immer einen erfahreneren Menschen an der Seite, um keine Fehler zu machen.

Grundsätzlich machte sie alles mit, aber gewisse Rittigkeitsprobleme waren von Anfang an vorhanden und konnten bis heute nicht komplett beseitigt werden.
Dazu zählt unter anderem ständiger Streß, unkooperatives Verhalten unterm Sattel, die Hinterhand müsste aktiver sein, sobald man mal etwas mehr von ihr möchte (und ich habe wirklich keine großen Ansprüche... V/A in allen Gangarten, immer ruhig und gelassen wäre schon schön ) wie z.B. Schenkelweichen, macht sie das zwar brav, macht dann aber auch am liebsten nichts anderes mehr Gleiches gilt im Galopp, wo sie sich unwahrscheinlich schnell aufheizt und dann nur noch galoppieren will.

Natürlich sind das weiterhin Probleme die es zu beseitigen gilt, aber beim westernreiten wären es andere Wege dorthin zu kommen, als beim englischen.

Sie hat immer genug Abwechslung (longieren, freispringen, ausreiten, Halle, Platz, Bodenarbeit usw.), kommt täglich raus und hat auch sonst alles was sie braucht.

Verschiedene Tierärtze, Sattler, Osteos, Physios und auch eine Chiro konnten uns bisher nicht weiterhelfen bzw eine wirkliche Ursache für ihren Unmut finden, ausser hier und da mal eine Verspannung, aber nie etwas gravierendes.

Ich habe in den 5 Jahren so viel im Internet gestörbert, es ganz ruhig probiert und über blödes Verhalten einfach hinweg reiten, ich habe wirklich konsequent durchgegriffen und ihr gar nichts durchgehen lassen, wirklich alles was mir so eingefallen ist was ich im Internet gelesen habe oder an Tipps von anderen Leuten bekam, da ganze natürlich auch in ständiger Begleitung verschiedener Trainer und somit natürlich auch verschiedener Methoden.

Daher jetzt die Überlegung, einfach mal etwas für uns beide völlig neues zu probieren.
Die Westernreitweise unterscheidet sich, soweit ich mich bisher schlau gemacht habe, doch sehr von der englischen, was den Umgang und die Harmonie mit dem Pferd angeht.
Vor 3 Jahren hatte ich bereits mal die Möglichkeit ein solide ausgebildetes Westernpferd einige Wochen reiten zu können und auch mir machte das eigentlich mehr Spaß, als das englische reiten.
Das einzige was mich abhielt, war mein damaliger Sattler, der vor 2 Jahren der Meinung war, dass das Pferd überhaupt nicht geeignet sei (Zitat: "Da passt kein Westernsattel drauf) und ich mir das aus dem Kopf schlagen sollte (verkauft hat er mir dann seinen Haussattel ).

Die fast durchweg positiven Erfahrungen aus diesem Thread unterstützten mich weiterhin in der Annahme, dass es vielleicht einen Versuch wert sein könnte, dass wir beide endlich wieder Spaß am reiten kriegen könnten und auch endlich mehr Ruhe in die Sache kommt

Geändert von Vycami (22.07.2012 um 15:22 Uhr)
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von Vycami hilfreich:
Kriessie
Alt 22.07.2012, 21:27   Umstieg auf die Westernreitweise MIT dem Pferd: Eure Erfahrungen! Beitrag #334
feuernelke
Gnadenbrotpferd
 
Registriert seit: 13.09.2008
Bilder: 1
Zitat:
Zitat von Skala Beitrag anzeigen
Hallo
er hasst es wenn man ihn vorne zu weit aufnimmt .

Lg
Auch ein Westernpferd sollte in Anlehnung bzw.einer gesunden Körperhaltung laufen-und Zügel wegschmeißen führt definitiv nicht dazu- genausowenig wie einfach vorne annehmen richtig und korrektes Englischreiten darstellt.
In beiden RW wird das Pferd von hinten nach vorne geritten......
Das ist genauso falsch gedacht wie manch Reitminimalismus bei falsch verstandenem freizeitreiten.
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Alt 22.07.2012, 21:31   Umstieg auf die Westernreitweise MIT dem Pferd: Eure Erfahrungen! Beitrag #335
Joschka
Gesperrt
 
Registriert seit: 27.08.2005
Zitat:
Zitat von feuernelke Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Skala Beitrag anzeigen
Hallo
er hasst es wenn man ihn vorne zu weit aufnimmt .

Lg
Auch ein Westernpferd sollte in Anlehnung bzw.einer gesunden Körperhaltung laufen-und Zügel wegschmeißen führt definitiv nicht dazu- genausowenig wie einfach vorne annehmen richtig und korrektes Englischreiten darstellt.
In beiden RW wird das Pferd von hinten nach vorne geritten......
Das ist genauso falsch gedacht wie manch Reitminimalismus bei falsch verstandenem freizeitreiten.
So ist es, vielen Dank Feuernelke.

Leider kann man das gebetsmühlenartig wiederholen so oft man will, es wird nicht verstanden.
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Alt 02.08.2012, 11:13   Umstieg auf die Westernreitweise MIT dem Pferd: Eure Erfahrungen! Beitrag #336
Double Nelly
Jährling
 
Registriert seit: 01.08.2012
mit neuem Pferd direkt umsteigen?

Hallihallo!

Im Frühjahr 2013 nachdem ich mein Abitur absolviert habe und 18 bin werde ich mir voraussichtlich ein Pferd kaufen.
Bis Februar 2012 bin 10 Jahre lang englisch auf Turnierniveau geritten und mache zurzeit leider seit 6 Monaten eine Reitpause. :/
Ich würde aber sehr gerne noch bevor ich mein eigenes Pferd kaufe wieder reiten; ich habe an einen Umstieg bzw. Neueinsteig im Westernreiten gedacht.

Mein "Plan" wäre eben der, dass ich wöchentlich Westernreitstunden nehme bis ich dann mit der Schule fertig bin und mir ein eigenes Pferd kaufen kann. Bis dahin denke ich, da ich nicht total Reitanfänger bin, dass ich schon ein bisschen die Grundlagen des Westernreitens, hoffentlich auch schon mehr , kenne.

Nun weiß ich natürlich nicht, ob mein "Traumpferd", welches ich mir mal aussuche eben western geritten ist. Zumal es ein Araber (♥) werden soll, die meistens eh als Showpüppchen oder englisch geritten angeboten werden, eher selten als Westernpferde.

Meint ihr, dass es "möglich" oder gut wäre, wenn ich mit einem englisch gerittenen Pferd, natürlich mit Trainer und regelmäßigen Reitstunden, direkt umsteigen würde?
Ich habe da Zweifel, da evtl. das Pferd noch nicht eingelebt ist und durch die neue Reitweise total aus der Bahn geworfen wird.

Naja,vielleicht könnt ihr mich da was anderen belehren.

Liebe Grüße
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