Meinen 12jährigen habe ich jetzt auch seit Juni umgestellt.
Anfänglich hat er gedacht jetzt ist die ganze Zeit "Zügel aus der Hand kauen lassen". Aber genauso schön hat er sich anfänglich einfach gestreckt.
Mitlerweile reagiert er so gut auf feinste Hilfen, dass ICH dringend mehr Nachhilfe brauche. Wir haben einmal die Woche Unterricht.
Ich würd dennoch sagen, dass wir Anfänger sind, weil das Englischreiten nicht so recht aus meinem Kopf will. (Wenn ich jetzt die Englisch-Reitlehrer höre, wann immer nachgetrieben werden soll, muss ich schon manchmal schmunzeln)
So dämlich es klingt, wir haben letzte Woche leichttraben gelernt. Und das nach 18 Jahren Reiten... aber siehe da; mit mehr Becken und MEINEM Tempo hat sich mein Dicker ganz ganz brav angepasst, sich fallen lassen und war zufriedener denn je.
Vom Gemüt her ist meiner gleich geblieben. War von Anfang an ausgeglichen.
Wobei er mit dem, was ich forder genauso "fordernd" wird, dass ich auch alles richtig mache

Tolle Lehrpferd.
Am meisten Überrascht war ich, dass meiner Hilfen sofort angenommen hat. Ich dachte man müsste ihnen das schrittweise beibringen, aber nein, ausprobiert und dann hat es geklappt (Beispiel z.B. Zügel anlegen)
Dennoch habe ICH manchmal das Gefühl ich schwimme im fremden Tarrain und ich wär absoluter Anfänger.
ABER; es macht wahnsinnig Spaß und mein Pferdi blüht auf, dass er jetzt mehr "denken" darf. Wobei ich zugegebener Maßen auch viel kleine Denksportaufgaben zwischendurch mache (Zirkuslektionen und so)