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Alt 02.02.2012, 23:16   Umstieg Western -> Englisch? Beitrag #31
Princess of Diamond
traurig
 
Registriert seit: 28.12.2005
Ort: Bayern
Zitat:
Zitat von scheb64 Beitrag anzeigen

Galopp-Piaffe
Änder das doch bitte mal. Ich versuch grade krampfhaft mir das vorzustellen.
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desini
Alt 03.02.2012, 15:29   Umstieg Western -> Englisch? Beitrag #32
desini
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Ort: im hohen Norden
Bilder: 25
scheb64, sei mir bitte nicht bös, aber so richtig "entwirrt" hat mich auch dieser Post von Dir zugegebenermaßen nicht so ganz....
Zitat:
Zitat von scheb64 Beitrag anzeigen
Anfänger fangen nunmal erst mit Schritt, Trab, Galopp an - Gangart rauf und runter
Stimme ich zu, aber sie lernen doch idealerweise - wenn sie ohne Longe reiten zumindest - auch die Hilfen dafür, oder nicht...? Also ihc kenne das zumindest so... Und ich finde GERADE Anfänger sollten möglichst nicht mit Stimmhilfe "helfen", weil sie damit ja den Lernprozess umgehen... Also fand und find ich jedenfalls immer
Zitat:
- um die Hütchen reiten (also das Pferd lenken). Das ging in meinem Fall halt mit Stimmkommando.
Und man hat Dir erklärt, dass das so gehört....?
Zitat:
Logisch gehören Schenkelhilfen auch dazu, aber man sollte nicht dauertreiben da das Pferd dann ja abstumpft.
Das ist mal ein Punkt, den ich auch so kenne, speziell im W-Reiten Da musste ich als ewig-englisch-gerittene mich anfangs richtig "zwingen", den Schenkel auch mal "passiv" zu lassen Aber treiben muss man doch durchaus auch, oder nicht....??
Zitat:
Tempo über den Sitz zu kontrollieren ist ja wohl nicht möglich bei einer Anfängerin
hast Du natürlich Recht, aber was ist mit Schenkel....? Also statt Stimme...?
Zitat:
- dies lernt man erst später. Man setzt sich nicht aufs Pferd mit Westernsattel - und schwupp reitet man wie ein Profi- oder???
Aber wenn man den Mund statt dem Körper benutzt, ist das auch nur mäßig hilfreich, um zu lernen, oder nicht...?
Bin ich da irgendwie auf dem falschen Gedanken...?
Zitat:

Schenkelhilfen habe ich natürlich auch gelernt :-) Die Vorhandw. und Hinterhandw. und auch der Spin klappen super - und der Spin meiner Stute ist Gott-sei-Dank sehr langsam, sonst würde mir schlecht :-) Beim Schenkelweichen geht es auch nicht ohne Schenkel, genauso wie beim Schulterherein.
Ich bitte Dich nochmal, mir nicht bös zu sein, aber scheinbar scheinen für Dich nur seitwärtstreibende Schenkel relevant zu sein.... So als wären die Schenkelhilfen etwas, was man ja nur für "spezielle Lektionen" benötigt, oder so in der Art. Verstehst Du meine Irritation....?
Zitat:

Eine Galopp-Piaffe ist da wohl viel schwieriger als mein slow Spin.
Also ich vermute, Du meinst eine Galopp-Pirouette, als das Äquivalent des Spins, nehme ich an... Kannst Du Spins in hoher Geschwindigkeit denn reiten...?
Zitat:
Ich bin nur Freizeitreiterin und nehme 1x die Woche Unterricht. Man lernt halt Schritt für Schritt dazu, ich habe nicht geschrieben dass Stimmkommandos das Einzige sind was ich gelernt habe.
Naja, nur auf mich wirkte Dein Post so, als wären Stimmhilfen quasi das einzige, was man beim Westernreiten lernen MÜSSTE , zumindest solange man noch keine Vor-oder Hinterhandwendungen, Spins, Schulterherein u.ä. reiten möchte/soll und das mochte ich so nicht stehenlassen, weils hat zu der doch noch viel anzutreffenden Meinung vieler FN-Leute passt, die W-Reiten als "Rumjuckeln" abtun...
Zitat:
Bei meiner jetzigen klassischen Trainerin musste ich die weglassen (die war von dem Küsschen richtig irritiert),
Guter Ansatz, finde ich! Und gut und wichtig auch für Dich vor allem! Des Lernens wegen.
Zitat:
jetzt wird halt an der Basis gearbeitet, vor allen Dingen am Sitz und Tempounterschiede u. Übergänge.
Und ich wette, das Du inzwischen schon langsam rausfindest, warum es mäßig sinnvoll ist, das Hilfengeben mit Stimmhilfen zu "ersetzen" Denn es ist - denke ich - kein Zufall, dass Deine jetzige Trainerin gerade an Sitz und Tempoübegängen und Tempountersch. mit Dir arbeitet, weil DIE nämlich ja die Basis von allem sind (der Sitz halt als Grundlage für die korrekte Hilfengebung) und gerade DAS ja scheinbar in der Anfangszeit bei Dir vernachlässigt wurde. Das passt schon zusammen, finde ich....
Zitat:

Wer mal ein paar Bücher übers Westernreiten gelesen hat wird merken das die Lektionen in allen etwas anders beschrieben sind.
Jo, DAS ist wohl war. Und wie gesagt, das mit dem Küßchen geben habe ich auch schon gehört, jedoch immer in ZUSAMMENHANG mit Hilfengebung, nie als die alleinige "Hilfe"
Zitat:

Sporen beim Westernreiten dienen der feinen Hilfengebung, ich habe sie nur bei weit fortgeschrittenen Reitern gesehen, genauso wie Lektionen wie Schulterherein einhändig.
Wo ist denn aber der Bezug zu "richtig" Westernreiten...?
Auch im Einsteigerbereich kann man doch "richtig" reiten, man ist halt nur noch auf einem niedrigeren Ausbildungslevel
Das hat doch meiner Ansicht nach nix mit "richtigem Westernreiten" zu tun.
Genausowenig wie man nur "richtig" englisch reitet, wenn man auf S-Niveau unterwegs ist
Man kann auch eine E "richtig" reiten und ist dann doch auch ein "richtiger" Englisch-Reiter....
Verstehst Du, was mich widerum an dieser Aussage so irritiert hat....?

Aber ich glaube, letztlich ists ja auch einerlei
Will Deine Aussagen auch gar nicht weiter zerpflücken.
Ich fand es einfach nur irritierend und fände es schade, wenn vielleicht jemand das hier liest, der halt dadurch einen falschen Eindruck bekommt.

Aber geht wohl auch zu OT (obwohl ich glaube, dass es gar nicht SO OT ist, weil wenn W-Reiten so wäre, bzw. ich es so kennengelernt hätte, wie Du es beschreibst, würde ich es möglicherweise auch als "Juckeln" abtun und würde es nicht lernen wollen.... Also jedenfalls nicht als zeitlebens engl. Gerittene )
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Alt 03.02.2012, 15:40   Umstieg Western -> Englisch? Beitrag #33
silberzweig
Arabermama
 
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: NRW
Danke desini!
Genau das waren auch meine Verwirrungen.

Ich bin ja auch Anfänger im Westernreiten und reite noch lange keine schwierigen Lektionen, oder jedenfalls nicht in höheren Gangarten. Trotzdem würde ich mich als richtigen Westernreiter bezeichen.

@shebs
Ein Spin im Schritt geritten ist aber kein Spin. Das ist kann eine Schritt-Piroutte oder Kurzkehrt sein, beides sind Vorübungen zum Spin. Ein Spin wird eigentlich per Definition im hohen Tempo geritten. Kannst du bzw. das Pferd das auch?
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Alt 03.02.2012, 19:31   Umstieg Western -> Englisch? Beitrag #34
scheb64
Scheckenfan
 
Registriert seit: 03.03.2010
Ort: Bayern
Hallo Desini,
natürlich hast du recht mit einigem, habe mich vielleicht nicht so gut ausgedrückt :-) Für den Galopp habe ich schon die klassische Hilfe inkl. Küsschen gelernt, aber sie durfte erst nach dem Küsschen angaloppieren. So detailiert wollte ich es hier nicht beschreiben. Die Westernreitweise ist einfach sehr unterschiedlich, die einen sagen des Pferd tritt unter das Gewicht, die nächsten das Pferd weicht dem Druck!? Gewichtverlagerung hatte ich noch nicht gelernt, damit fangen wir jetzt an.

Ich habe gesagt langsam, nicht Schritt. Mein Pferd dreht sich um das innere Hinterbein, aber halt langsamer, eben nicht so superschnell wie die Profis, ein paarmal im Kreis - was ist das denn? Nicht jedes Pferd kriegt den so schnell hin, deshalb ist es immer noch ein Spin. Es ist auf jedenfall keine HHW um 360 Grad.

Eine HHW ist ja eine Drehung um 180 Grad, um dann in die andere Richtung weiterzureiten.

Naja, ganz glücklich war ich mit der W.Trainerin ja nicht, da sie eigentlich keine Lust hatte Anfänger zu Unterrichten, sondern nur das Geld mitnahm. Die Grundlagen hat sie vernachlässigt, auch die Erklärungen. Dann war das mit den Stimmkommandos wohl nicht so toll, ich habe halt keinen anderen Vergleich im W. Unterricht. Zum Longieren wird ja auch Scheeeritt, Terrrab und Gaaalop gesagt (klassisch), ich schnalze einmal = Schritt, zweimal = Trab, Küsschen = Galopp. Zurück, Easy = Trab, Walk = Schritt. Ist das auch wieder nix?

Naja, ich hatte halt immer das Bild des coolen "Cowgirls" (oder Cowboys) im Kopf - mit Hut, Chaps, Gürtel-Buckle, einhändig auf Kandarre, Vorderzeug, back-cinch, Sporen.... das war für mich einfach das Sinnbild des Westernreitens und somit war nur ein solche/r ein richtiger Westernreiter.

Mit den klassischen Lektionen kenne ich mich nicht wirklich aus, also dann eine Galopp-Pirouette = vergleichbar mit Spin. OK.
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Alt 04.02.2012, 23:10   Umstieg Western -> Englisch? Beitrag #35
Tinki01
Gnadenbrotpferd
 
Registriert seit: 12.12.2010
Zitat:
Zitat von scheb64 Beitrag anzeigen
Dann war das mit den Stimmkommandos wohl nicht so toll, ich habe halt keinen anderen Vergleich im W. Unterricht. Zum Longieren wird ja auch Scheeeritt, Terrrab und Gaaalop gesagt (klassisch), ich schnalze einmal = Schritt, zweimal = Trab, Küsschen = Galopp. Zurück, Easy = Trab, Walk = Schritt. Ist das auch wieder nix?
OK.
Die Hilfengebung im Westernreiten ist wirklich relativ uneinheitlich. Aber diese Stimmkommandos, welche du beschreibst kenne ich auch. Dazu noch das "Whoa" für´s anhalten und stehenbleiben. Das ist schon OK. Desweiteren sollte das Westernpferd auf einen Impuls vorärtsgehen und Gangart und Tempo beibehalten, bis ein neuer Impuls erfolgt. Ständiges Treiben wäre hier nicht in Ordnung. Westernreiten ist eine Arbeitsreitweise, welche mit minimalistischen Hilfen geritten wurde. Dies ist dem Grund geschuldet, dass der Cowboy, der Rinderhirte, schlichtweg 10-12 Stunden im Sattel war. Deshalb wurde kraftsparend agiert, sowohl von Pferd als auch von Reiter. Für den Reiter hieß das, möglichst wenig auf dem Pferd tun zu müssen, denn er hatte anderes zu tun. Für das Pferd hieß das, möglichst bequem und kraftsparend zu laufen, um die enormen Strecken und Anstrengungen überhaupt durchzuhalten. Deshalb auch die flachen Gänge, welche nicht nur für das Pferd kraftsparend waren, sondern auch bequem für den Reiter.
In der Westernreitweise, die man heute in unseren Breiten findet, beginnt dieser Ursprung leider etwas aufzuweichen. So sieht man z.T. auch hier dauertreibende Reiter. Das aber hat mit dem ursprünglichen Westernreiten nichts zu tun.
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Alt 06.02.2012, 15:19   Umstieg Western -> Englisch? Beitrag #36
desini
Not yet!!
 
Benutzerbild von desini
 
Registriert seit: 05.07.2005
Ort: im hohen Norden
Bilder: 25
@Tinki01
Hast völlig recht. Aber Impulshilfengebung oder aber Hilfengebung mit Stimme ersetzen (bzw. NUR mit Stimme!) ist doch aber schon ein Unterschied, oder nicht ?
Und Stimmehilfe als Unterstützung - völlig ok!
War bei Scheb64 nur so irritiert, weil sie NUR von Stimmhilfen sprach und Schenkelhilfen (Schenkelhilfen ganz allgemein, nicht nur seitwärtstreibende) nur in Zusammenhang mit speziellen Lektionen erwähnte....
Die Häufigkeit der Hilfen (Schenkel und Gewicht) haben doch aber nix damit zu tun, ob sie prinzipiell überhaupt stattfinden müssen

Und wenn ich z.B. auch diesen Satz von scheb64 jetzt lese:
Zitat:
Gewichtverlagerung hatte ich noch nicht gelernt, damit fangen wir jetzt an.
, dann frage ich mich nach wie vor, was da für ein Unterricht erteilt wurde Gerade wenns Anfängerunterricht ist, bzw. war in ihrem Fall! Denn Gewichtsverlagerung hat ja noch nicht mal zwangsläufig mit aktiver Hilfengebung zu tun, sondern schon mit dem korrekten Sitzen und dem Gleichgewicht usw. beim Reiten an sich.

Oder nicht...? Verstehst Du, was mich so irritiert...?

Zitat:
Zitat von scheb64
Naja, ganz glücklich war ich mit der W.Trainerin ja nicht, da sie eigentlich keine Lust hatte Anfänger zu Unterrichten, sondern nur das Geld mitnahm. Die Grundlagen hat sie vernachlässigt, auch die Erklärungen.
Ganz ehrlich? Ganz genau DEN Eindruck habe ich auch!
Und Stimmhilfen ist da somit der "Weg des geringsten Widerstands". So eine Art "virtuelle Longe"
Und was ihr dann macht, ist schlicht Juckeln, meiner Ansicht nach
Und es ist wirklich gut, dass Du jetzt anderen Unterricht bekommst. Denn mehr als "obenbleiben" hat die Trainerin Dir ja offenbar nicht vermittelt, bzw. für mehr fehlte ihr ja dann wohl das Engagement Das ist schade
Dafür kannst DU natürlich am allerwenigsten! Du weißt/wusstest es ja schließlich nicht anders/besser. Den Eindruck will ich auch keinesfalls erwecken!
Aber es sollte klar sein, dass DAS auch im Westernreiten nicht "die übliche Vorgehensweise" ist
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