Hi Sheela,
auch ich interessiere mich für Therapie mit Pferden, da ich später im Beruf auch in die Richtung gehen möchte.
Ich denke, man muss zwischen zwei Therapieformen unterscheiden,
zum einen die Physiotherapie mit Hilfe des Pferdes
und zum anderen die Psychotherapie mit Hilfe des Pferdes.
Habe als Kind selber therapeutisches Reiten gemacht, aufgrund einer Wirbelsäulenverkrümmung. Die Fehlstellung hat sich dadurch enorm verbessert.
Physiotherapeutisches Reiten mit Bewegungsübungen etc. ist für Kinder (und auch Erwachsene) mit körperlicher Behinderung (oder wie bei mir aus geringeren, ortopädischen Gründen) geeignet.
Die Psychotherapie mit dem Pferd ist vor allem für Kinder und Erwachsene mit geistiger Behinderung oder psychischen Krankheiten/Problemen (Depressionen, Phobien, etc.) geeignet. Das Pferd ist bei dieser Art von Therapie besonders wertvoll, da es durch seine direkte Körpersprache dem Menschen eindeutige Signale gibt. Das Pferd ist ehrlich, nicht rachsüchtig, lästerlich, oder hinterlistig, wie einige Menschen. Dem Menschen fällt es daher leichter, Vertrauen zum Pferd aufzubauen.
Eine wichtige Erfahrung für Menschen mit Vertrauensproblemen ist auch das "Sichtragenlassen" auf dem Pferderücken.
In der Psychotherapie ist also sowohl der Umgang mit dem Pferd vom Boden aus, als auch das Reiten wichtig.
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Alles liebe,
Hannah