Das Verladeproblem bei meiner großen Stute wird auch immer schlimmer...
Wir verladen immer mit Ruhe, es liegt auch
mMn nicht am verladen sondern eher am
fahren.
Hab sie im Aprl letzten Jahres wieder nach Hause geholt, bis dahin war sie zwei Jahre auf keinem Hänger davor fast 12 Jahre nicht. Auflade klappte super, erst wollte sie nicht so recht, hab sie dann einmal rückwärts geschickt und dann ging sie anstandslos mit.
Ich bin ein wirklich vorsichtiger langsamer Fahrer wenn ich ein Pferd dahinter hab. Ich musste an dem Tag ca. 12 km
fahren wenig Kurven und nur zweimal abbremsen, das habe ich auch wirklich vorsichtig gemacht, trotzdem stand sie komplett nassgeschwitzt auf dem Hänger sie triefte wirklich. beim abladen wollte sie erst keinen meter rückwärts machen, hab sie dann ganz vorsichtig rückwärts geschickt, gab dabei auch keine weiteren probleme.
Das nächste Mal hab ich sie im Oktober zum Winterquartier gebracht. Da wurde es schon etwas schlechter mit dem verladen. haben wir aber auch geschafft, dieses mal klappte das mit dem rückwärtsschicken schon nicht mehr. Futter ging ebenfalls garnicht, also hat der bekannte der sie mit mir verladen hat seinen arm vorsichtig von hinten um sie rum gelegt und minimalen druck gemacht, jeder schritt nach vorne wurde sofort mit möhrchen und drucknachlass belohnt, so hat das ca. 15 min gedauert. angekommen wieder plitschnass, aber abladen klappte anstandslos.
Dann im im April wollte ich sie wieder nach Hause holen, diesmal hab ich einen 2er Anhänger bekommen und konnte so ihr Bezugspferd und sie gleichzeitig
fahren. hab dann wiel ich wusste das sie nciht ganz einfach ist, das bezugspferd zuerst aufgeladen, in der Hoffnung sie würde einfach hinterher gehen. Fehlanzeige, sie blieb stur halb auf der Klappe halb unten stehen, dann haben wir es wieder mit ganz leichtem Druck von hinten versucht (Longe geht nicht, weil alles was sich ähnlich wie litze anfühlt und an ihre beine oder ihren körper kommt sie in absoluter panik ausbrechen lässt) klappte auch nicht, dann nochmal mit rückwärtsschicken, auch nicht.
Sie ging immer nur halb auf die rampe. Ich hatte dann die glorreiche idee einen Huf nach dem anderen nach vorne zu setzen, das ging dann auch nach 30 min hatten wir sie auf dem Hänger. Angekommen an den Weide wieder klitschnass.
Ende August sollte sie zum
Hengst, ich wollte erst schon hinführen da ich das Prolem ja kenne, aber mir machte der Weg von 15 km dann doch zuviel respekt. Wir haben sie dann wieder verladen, keine der Methoden die vorher klappten, klappten dieses mal. Es half dann aber die leichte Berührung einer GErte sie zum hochgehen zu veranlassen. diesmal dauerte es schon 45 min.
da meine Herde in der Zeit wo sie beim
Hengst war endlich zu mir in den Ort gezogen ist wollte ich sie nun dahin nachholen. Dieses mal hab ich gesagt ich mach das zu Fuss sind ja "nur" 12 km. nach 9 km ging bei ihr nichts mehr. kein schritt ging sie mehr. hab sie dann noch veranlasst mit zu ner wiese zu kommen damit sie etwas fressen und sich ausruhen konnte. Meine Mutter und ich haben dann entschlossen das wir es nocheinmal mit verladen versuchten. Ich war mittlerweile echt ratlos. Mal wieder ging nichts. versuchte es sogar mit einem Miniklaps von hinten. keine möglichkeit sie rauf zu bekommen.
Dann kam eine Frau die ihr optisch wohl angst einjagte und schwubb war sie drauf... nach einer Stunde. es waren nur 3 km fahrt für die wir keine 10 minuten brauchten. nur bremsen als wir angekommen waren und trotzdem war sie wieder klitschnass.
hab sie dann erstmal trocken gerubbelt und abschwitzdecke rauf bis sie relativ trocken war. und auf die weide in ihre gewohnte herde gestellt.
Einen eigenen Anhänger habe ich noch nicht, befinde mich noch auf der Suche, will dann aber anfangen den anhänger vor den Paddock zu stellen und sie oben zu füttern, so dass sie den anhänger alleine erkunden kann.
dann will ich ihr zeigen das nicht jedes mal gefahren wird wenn sie verladen wird, da ich dort das eigentlich problem sehe.
Ich muss sie nicht mehr verladen da ich zum Glück Winter und Sommerquartier jetzt an einem Ort habe. (im Notfall zur Klinik ist was anderes, aber die ist nur 2 km von mir weg, das wäre wenn sie noch auf allen vieren laufen kann auch zu fuss kein problem)
Ich bin auch für jeden weiteren Tipp dankbar.
Ich muss dazu sagen alle meine anderen Ponys gehen Problemlos auf den Hänger. schwitzen nicht nach der Fahrt. im gegenteil die sind schneller oben als ich gucken kann, gibt ja immer heu im heunetz oben , was meist am ziel auch komplett leer ist.
ich hab die große zwei jahre nciht selber gehabt (aufgrund von zeitmangel meinerseíts hab ich sie mit schutzvertrag abgegeben die leute kamen nicht mehr mit ihr klar und ich hab sie wieder nach Hause geholt) ich weiß nicht alles was in der Zeit passiert ist, nur das sie seitdem Sattelzwang hat und sich nicht mehr anbinden lässt. Im Hänger schon aber sonst nirgends. Stört mich nicht, da sie sowieso stehen bleibt wenn der Strick auf dem Boden liegt.
Geritten wird sie nicht mehr viel höchstens mal ne halbe Stunde im Schritt durchs gelände. das geniesst sie auch sichtlich. Ansonsten arbeite ich viel mit ihr an der Hand, wir üben uns an Zirkuslektionen, spielen zusammen mit einem Medizinball und ähnliches, sie folgt mir auf Schritt und Tritt ohne Strick oder sonstiges. Ich kann sie abstellen wo ich will, sie geht auf Kommando jede Gangart, läuft auf Stimme nach links oder rechts, geht auf die wippe, aportiert uvm.
also vielseitige beschäftigung vom boden aus.
Nur der Hänger ist unser riesen problem, deswegen hoffe ich das ich demnächst einen eigenen habe um mehr üben zu können