Alles Vermutungen und größtenteils Humbug, was hier geschrieben wird.
Es gibt eine hohle und eine Zwangsseite. Die hohke Seite ist von daher die problematischere, weil das Pferd auf dieser Hand zwar "leichter" zu biegen ist (die Erklärung mit den unterschiedlichen Längen der Muskelgruppen ist per
se richtig), aber in der Regel über die äußere Schulter wegdriftet und mit dem inneren Hinterbein NICHT reell Last aufnimmt.
Wenn sich das Pferd auf der Zwangsseite beigt, fällt ihm das zwar schwerer und es ist meist eine längere "Zügeleinstellung" nötig, dass es das korrekt und nicht verstellt kann, aber dann nimmt es auf dieser Seite korrekt mit dem inneren HB Last auf.
Das ist das, was die
RL der
TE meint, wenn sie sagt, dass die "bessere" Hand nur vermeintlich besser ist, gymnastisch ist das gute Biegen wertlos.
Dementsprechend sind beide Hände unterschiedlich reiterlich zu bearbeiten und zu gymnastizieren, das führt aber in diesem Thread zu weit.