Es geht doch nicht darum, ob ein Voltipferd es in dem einen Stall gut und in dem anderen Stall weniger gut hat... Danach kann man nicht gehen, wenn man
Voltigieren bewerten will. Denn es geht ja allgemein um diesen Sport.
Ein Voltipferd, dass unter berücksichtigung seiner Körperlichen und Seelischen Verfassung ausgebildet und weitergebildet wird, kann auch glücklich sein, wenn es sich vom Charakter her auch als Voltipferd eigenet.
Damit meine ich, dass ein gut ausgebildetes Pferd in Selbsthaltung gehen kann, ohne extrem zusammengeschnürt zu werden. und auch nur so wird der Rücken die chance haben, gesund zu bleiben, muskeln auszubilden...!
Ich bekomme manchmal eine krise, wenn man sieht, wie schlimm die pferde ihre hinterbeine hinterherziehen, schon beim putzen eine etage nach unten brechen, weil die berührung am rücken so weh tut....usw...und trotzdem wird weitergemacht, weil das herzensgute pferd treu und brav ohne zu buckeln weiter seine kreise dreht.
Also Ausbildung und Eignung ist alles. Dann ist wichtig, dass das Pferd einen Ausgleich hat, korrektur geritten wird...und nicht sein Leben lang nur im Kreis gehen muss.
Ich habe schon voltipferde gesehen, denen das gebiss durchs maul gezogen wird, deren mundwinkel aufgescheuert sind und welche, die größtenzeils schonend mit kappzaum longiert werden und in selbsthaltung gehen.
es gibt immer sehr viele verantwortliche. klar, der der entscheidet, wie oft sein pferd was macht und welchen ausgleich er ihm bietet aber auch der trainer spielt eine entscheidene rolle.
beim
voltigieren als leistungssport darf nicht über die nachhaltige ausbildung hinweg gesehen werden!