Huhu, ich bin auch vor 6Monaten umgestiegen von
FN auf klassisch-barock.
Ich war bei meinem
FN Reitlehrer irgendwann nur noch frustriert kurz vorm aufgeben und oft am heulen so hat sich pferdi warscheinlich auch gefühlt

wir haben mehr gegeneinander "gekämpft" als mit freude und motivation zusammen zu arbeiten und irgendwann gabs nen Punkt wo ich gedacht hab ich komm so nicht weiter das kanns nicht sein.
Habe mich dann im Inet schlau gemacht und eine ansprechende Anzeige von ner
RL gefunden.Telefongespräch war schon super positiv sie hat viel über mein Pferd usw gefragt und von sich erzählt. Sehr toll fand ich dass sie bei der 1.Stunde und auch jetzt ab und zu an den Stall kommt sich den Rücken anschaut / abtatstet, nach den Hufen guckt, kontrolliert ob der Sattel passt, wie das Pferd gehalten wird, futter etc sie hat da wirklich viel mehr Ahnung als ich. Sie hat dann einige Blockaden und Verspannungen im Rücken festgestellt die jetzt durch Akkupunktur behoben worden sind.
Jetzt gehe ich jede Woche mit totaler Vorfreude zur Reitstunde und bin happy und zufrieden wenn ich absteige. Mein Pferd (durchgeknallter Andalusierwallach) hat sich um 180° gedreht (gut manchmal kommen immernoch seine 'verrückten' phasen durch denke aber das ist normal und wird man nie ganz wegbekommen). Er ist ruhig (das war damals das Hauptproblem... rennen rennen rennen), gelassen, findet jetzt ohne Probleme in die Dehnungshaltung (war im vorherigen
FN unterricht nie Thema... immer direkt Aufrichtugn etc), ist entspannt zufrieden und vorallem LOCKER im Rücken

Er hat super Muskeln bekommen (Sattel muss bald aufgepolstert werden

), der Unterhals wird immer weniger und er ist super motiviert und immer bedacht alles richtig zu machen... also für uns war die 'umstellung' ein absoluter Glücksgriff, ich denke aber es liegt auch immer am
RL. Es gibt auch beim klassisch-barock ungeeignete
RL die die 'leichtigkeit' nicht ganz verstanden haben

ebenso gibt es sicher feine
FN reiter da muss man ruhig über den Tellerrand schauen und darf nicht pauschalisieren.
Toll finde ich auch die Lösungsphasen vom Boden, hat mein vorheriger Reitlehrer nie bedacht. Wir arbeiten am Knotenhalfter, longieren / führen in korrekter
Stellung und Biegung, übergänge (halt-trab etc), rückwärtsrichten, Schulterherein, Stangen. Wenn ich dann auf mein pferd steige ist er schon locker und aufgewärmt und es kann losgehen.
Liebe grüße