Hallo,
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Ich glaube, dass ist auch dass Problem an der ganzen "Alternativ-Diskussion" (und der Grund warum Kjü sich zum Beispiel auch bereits in anderen Theman davon auf die Füße getreten gefühlt hat ) ist, dass automatisch Alternativ = Besser assoziiert wird. Dabei bedeutet Alternativ, wenn man es jetzt mal wörtlich ableitet, ja erstmal nur "Anders". In diesem Kontext betrachtet entweder "anders als bisher" oder "anders als alle anderen".
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Was mich stört ist z.T. die Polarisierung und das mir "alternativ" hier zu wenig "mit Inhalt gefüllt" ist.
Die Polarisierung, die stattfindet, weil viele (nicht alle) hier schlechte Erfahrungen mit "schlechten (FN) -Reitställen" gemacht haben. Das ist sicherlich so, auch ich kenne viele schlechte (wenn auch das "ganz drastische" eher vor 20 Jahren war..).
Dann müsste der thread aber heißen "Alternativen zu schlechten Reitställen". Damit könnte ich mich sehr gut anfreunden.
Was mich stört, ist der Eindruck (mein subjektiver), dass es eben nicht nur auf "schlecht geführte Reitställe" bezogen ist,
sondern auf "die Methode FN / englisches reiten / Pferdeausbildung" an sich.
Und da habe ich dann eher die Meinung, dass sich vieles einfach nur in kleineren Teilbereichen unterscheidet bzw. würde gern wissen, was denn dann mit "alternativ" wirklich inhaltlich gemeint ist.
Auch (gute) "Englischreiter" wissen, dass sich Pferde über Körpersprache verständigen und das der Mensch ebenso (über seine Körpersprache) mit Pferden kommuniziert.
Ebenso ist dort ebenso klar, wie Pferde "funktionieren", als Herdentier, die ein sicheres, verlässliches, konsequentes und vertrauensvolles "Leitpferd" (eben den Menschen) brauchen.
Ebenso auch artgerechte Haltung, artgerechte Aufzucht, eine Ausbildung, die das Pferd dazu befähigt psychisch und physisch gesunderhaltend einen Reiter zu tragen.
Das sind doch alles keine "Weisheiten", die nur in der "nhs-Szene" (oder in welcher "alternativen Reitweise" auch immer) bekannt sind und beherzigt werden.
Das stört mich, die Polarisierung (die nicht bei allen so ist), dass den "Englischreitern" oft unterstellt wird, sie hätten mit all dem "nichts am Hut".
Und das so getan wird, als würde "die Methode/Reitweise/Pferdeausbildung an sich" nichts mit all dem am Hut haben.
Das ist Blödsinn, wer sich mal mit guten "englisch Reitern / Ausbildern unterhalten hat, der weiß, dass diese Dinge dort genauso beachtet werden.
Zitat:
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Kommt man mit den Leuten einmal ins Gespräch, so stellt man fest, daß letztendlich die Unterschiede so groß nicht sind!
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Das kann ich nur unterstreichen.
Ich denke, hier wird von Einigen der Fehler gemacht, aufgrund von schlechten Reitställen gleich auf "die Methode / der Weg / die Grundannahmen / die "Haltung dahinter" ist auch falsch zu schließen". (Auf den gleichen Schluß könnte Jemand kommen, der eine nicht sehr Pferdegerechte "horsemanship-show" gesehen hat).
Und von daher wüsste ich gern, was denn (wenn es um die Methoden ! geht) inhaltlich mit "alternativ" gemeint ist.
Und das kann man dann doch nur "am konkretem Beispiel lang" diskutieren. Und wenn wir da wären, wäre vieles einfach sehr ähnlich, da bin ich sicher.