Hallo!
Ich brauche mal eure Hilfe. Ich reite nun schon seit 12 Jahren und habe seit Juli eine neue
RB, um die ich mich 4-6 Mal die Woche kümmere. Ich bin mit der
RB an sich sehr glücklich, jedoch gibt es immer mehr Dinge die mich immer mehr stören.
Den Wunsch nach einem eigenen Pferd hatte ich schon seitdem ich reite, mal mehr, mal weniger stark. Das waren jedoch alles nur Träumerein, da meine Eltern mir mehrmals deutlich machten, dass es kein eigenes Pferd gibt. Okay, das verstehe ich ja, sie sind Nichtreiter und haben Angst vor den Tieren, von den Kosten mal abgesehen.
Nun ist es aber so, dass der Wunsch nach einem eigenen Pferd immer mächtiger wird. Es ist so intensiv, dass es schon wehtut. Meine Gedanken kreisen mehr als häufig um diesen Gedanken. Ich habe es oft durchgerechnet, ein eigenes Pferd wäre in absehbarer Zeit zu finanzieren, WENN es gesund bliebe. Da ich mich darauf nicht verlassen kann, werde ich mir natürlich kein Pferd kaufen.
Trotzdem ist dieser Wunsch so alles überwältigend, dass ich häufig das Gefühl habe, daran zu Ersticken. Der Wunsch frisst mich förmlich auf.
Ich beginne am 1.10 eine Ausbildung und es wäre Wahnsinn, ein Pferd während einer Ausbildung zu finanzieren. Aber die Vorstellung, noch mindestens vier Jahre warten zu müssen, macht mich unendlich traurig. Zu allem Überfluss soll meine
RB auch noch Anfang nächsten Jahres verkauft werden...

Ich weiß, das klingt unreif und verwöhnt. Daher möchte ich von euch wissen, was ich tun kann, um diesen Wunsch wieder auf ein normales Maß reduzieren kann. Wie geht das?
Ich weiß, was es bedeutet, ein Pferd zu haben und wäre bereit, auf Vieles zu verzichten, aber von 650€ Netto im ersten Lehrjahr kann man kein Pferd finazieren, auch wenn ich noch zu Hause wohnen bleibe und kein Auto brauche.
Also, was kann ich tun?
Danke für eure Antworten!
Lisa
PS. Sorry für den Tippfehler in der Überschrift, ich hab den zu spät bemerkt