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23.01.2012, 11:31
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Wenn selbst Geitner, Parelli und co nicht helfen... SOS! Beitrag #1
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Absetzer
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Mahlow bei Berlin
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Hallo meine lieben,
ich hab lange überlegt, ob ich mich an die "Öffentlichkeit" wende, oder nicht.
Ich habe vor 1,5 Jahren einen Friesenwallach übernommen. Nach einem viertel Jahr hat er sich ganz schön entpuppt. Ich habe ihn als absolutes Verlasspferd, ruhiges und faules Pferd übernommen. Das war im Oktober 2010. Im Januar/Februar 2011 fing es an, dass er im Gelände auf einmal ohne Vorwarnung los schoss und wie ein geisteskranker buckelte. Auf Galopp haben wir seit dem ganz verzichtet, Traben ohne Capriolen war nicht drin. Selbst im Schritt bekam er seine Anfälle. Er machte mir einfach keinen Spaß mehr und ich habe aufgehört ihn zu reiten. Ich habe mit Hilfe von Michael Geitner angefangen, ihn am Boden zu arbeiten. Ich hielt aber nach kurzer Zeit nicht wirklich was davon, ich hatte das Gefühl, ich muss das Problem anders anpacken. Zwischendurch hatte ich erfahren, dass mein Wallach als "lebensgefährlich" beurteilt worden ist und ihn zu reiten wäre Selbstmord!! (Aussage einer ehemaligen Reitbeteiligung, die ihn an seiner Narbe erkannt hatte). Nun war ich natürlich schockiert, aber irgendwie auch erleichtert, nun mehr über ihn zu wissen und nicht zu denken, man hätte innerhalb von einem halben Jahr ein Pferd versaut. Ich hatte die Exbesitzerin angesprochen, sie sagte, er wäre so niiiie bei ihr gewesen. KOMISCH!!! Aber absolutes Desinteresse.... Wenn ich ein Pferd weggebe und ich höre, dass dort Probleme sind, die bei mir nie waren, mach ich mir doch Sorgen!?!?  
Wie dem auch sei.... ab und zu mal auf dem Platz versucht zu reiten, NIX... Rückwärts und bocken war immer ein muss.
Also suchte ich nach einer kompetenten Parelli-Instructorin... Ich habe mit ihm einen Workshop gemacht und auch sie sagte, er sei seeeehr dominant, ich muss ihm aber all die Zeit der Welt geben um sein Muster neu zu struktorieren. Ich hab aber das Gefühl, dass es von mal zu mal schlimmer wird. Mittlerweile beisst er mich wärend der Bodenarbeit.  Beim Putzen usw, ist er sooooo umgänglich und lieb, aber sobald wir auf dem Platz sind und er weiß, was ich von ihm will... SCHLIMM!!!! Er versucht einen anzusteigen, schupst nur, und ist richtig aggro...
ER IST KERNGESUND, BLUTBILD, ZÄHNE, SATTEL ALLES TOP!!! MEHRFACH UNTERSUCHT UND VON VERSCHIEDENEN UNTERSCHIEDLICHEN FACHLEUTEN MEINUNGEN EINGEHOLT!!!!
Hat jemand Erfahrung mit solchen Pferden?!?! Ich bin kurz davor, ihn wegzugeben. Ich hab ihn dennoch so unendlich doll lieb und es würde mir das Herz brechen, wenn ich ihn abgebe und dort bekommt er nur keile....
Freue mich auf eure Meinungen LG
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23.01.2012, 11:38
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Wenn selbst Geitner, Parelli und co nicht helfen... SOS! Beitrag #2
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Weidezwölfenreiterin.....
Registriert seit: 14.10.2005
Ort: Potsdam
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da du alleine nicht weiter weißt.....................wie wäre es mit hilfe vor ort und nicht nur über kurse?
was sagen deine lehrer dazu? haben die keinen der helfen kann,haben die selber keinen plan was sie machen könnten?
nicht reiten kann ja sein-MUSS ein tier auch nicht. zumal er ja auch schon ein gewisses alter hat und ein muster.
trotzdem solltest du im umgang konsequent sein-beissen geht gar nicht,egal was da vorher vorgefallen ist!
wie reagierst du auf seine attacken?
abgeben.............mhhhhhhh-mal überlegt wer sich das tier antun würde?
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von pferdeliesl hilfreich:
Gast116979
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23.01.2012, 11:41
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Wenn selbst Geitner, Parelli und co nicht helfen... SOS! Beitrag #3
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° Bruchpilot o°.
Registriert seit: 23.03.2010
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Eine Möglichkeit wäre es zu probieren, ob er auf eine heilpraktische Behandlung anspricht. THP´s haben u.a. die Möglichkeit über Akupunktur oder Globuli auch auf die Psyche einzuwirken.
Ich gehe mal davon aus, das der Sattel passt, die Zähne ordentlich sind und alles was körperliche Probleme machen könnte (Beine, Rücken, Hals) natürlich durchleuchtet wurde, das das alles von wirklichen fachleuten gemacht wurde und auch der Hufschmied eine Koriphähe ist.
Ein weiterer Ansatz ist es auf einem braven Lehrpferd erstmal wieder ins Reiten zu kommen, so das du dich trainiert auf dein Pferd loslässt.
Solche selbstbestimmten Pferde brauchen einen selbstsicheren Reiter, der ihnen ihre Stärke nicht nimmt sondern ihnen einfach nur still und souverän seinen Willen unterschiebt.
Wenn du dir sicher bist, dem Pferd nicht gewachsen zu sein und findest keinen brauchbaren Neubesitzer, der mit den Problemen fertig zu werden vermag, dann tu dem Tier den Gefallen und mach kurzen Prozess.
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Butchi,
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wusi
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23.01.2012, 11:42
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Wenn selbst Geitner, Parelli und co nicht helfen... SOS! Beitrag #4
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 16.05.2006
Ort: 63801
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Hattest du denn schon jemanden drauf, der das Pferd für dich reitet?
Wer hat denn beschieden, das wäre so gefährlich ... offenbar hast du die Reitversuche ja durchaus überlebt, auch wenn es nicht so toll war. Es scheint ja nicht Hopfen und Malz verloren, wahrscheinlich weiß das Pferd einfach nicht was es tun soll ode rihm wiurde das geritten werden ziemlich verleidet.
Da muss ein Profi ran, der ggf auch erst mal ausschließlich mit dem Pferd arbeitet. geitner ist ja ganz hübsch ... aber geritten ist er nicht? Der Parelli-Trainer, ist der geriten? Wohl eher auch nicht.
Probleme im Sattel kann man max im Ansatz vom Boden lösen - irgendwann muss man in den Sattel, hilft alles nix. Und das muss eben im zweifel Jemand machen, der sich mit Problemfällen auskennt.
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23.01.2012, 11:46
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Wenn selbst Geitner, Parelli und co nicht helfen... SOS! Beitrag #5
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Jährling
Registriert seit: 12.01.2012
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Ferndiagnosen sind ja bekanntlich immer so eine Sache. Deine Geschichte hört sich für mich nach einem gehörigen Dominazproblem an und m.M.n. wirst Du ohne Hilfe nicht weiter kommen. RL, RU wie auch immer. Das Problem bist Du, nicht das Pferd. "Parelli" sitzt nicht auf dem Pferd und versucht es zu reiten, sondern Du. Egal nach welcher RW auch immer, Du wirst RU oder einen Beritt benötigen.
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von fifrapa1 hilfreich:
Jennie1202
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23.01.2012, 11:48
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Wenn selbst Geitner, Parelli und co nicht helfen... SOS! Beitrag #6
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Sportpferd
Registriert seit: 05.03.2005
Ort: Rheinland Pfalz
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Wie oft kommt den die Parelli Instruktorin? Hast du mal überlegt falls sie sowas anbietet ihn dort in Ausbildung zu geben?
Oder wenn nicht diese Dame vielleicht bei jemand anderes in Ausbildung geben?
Wenn du selbst nicht mehr weiter kommst, ist es wichtig das man sich hilfe holt was du ja schon gemacht hast. Aber wenn eben die gelegentliche hilfe nicht ausreicht entweder häufiger jemanden kommen lassen oder pferd in ausbildung geben.
Er ist dominant und hat ein eingefahrenes schema und wenn du auch noch ein kleines bisschen angst hast bestätigt es ihn nur das er mit seiner masche durch kommt und es ist ein schleichender prozess wie bei dir das es von mal zu mal schlimemr wird bis irgendwann überhaupt garnichts mehr geht.
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shadow80,
sternchenxl
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