erstmal: dein pferd fühlt sich wohl - das ist doch schonmal das wichtigste.
im moment fühlst auch du dich wohl - auch schonmal nen pluspunkt. es kann allerdings gut sein, daß du dich irgendwann, wenn ihr beiden fortschritte macht und es zum beispiel an manöver oder später an die feineinstellung geht, mal nicht mehr so wohl fühlst in dem sattel - einfach weil er der westernmäßigen hilfengebung nicht so entgegenkommt, wie das ein westernsattel könnte.
das wirst du wahrscheinlich insbesondere merken, wenn du zwischendurch auch mal andere pferde im w´sattel reitest.
im prinzip ist aber gegen einen dressursattel zum westernreiten nichts einzuwenden. ich habe auch immer wieder gerne zwoischendurch dressursättel für westernpferde verwendet, die eignetlich gut passende westernsättel hatten - einfach, weil man manche dinge, finde ich zumindest, darin besser vermitteln kann. das war dann aber eben immer nur für kurze zeit...
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 01:01 ----------
aber du scheinst ja gar keinen klassischen dressursattel zu reiten, sondern einen baumlosen, hab ich das richtig verstanden?
dann ist das nochmal ein ganz anderer fall. da wirst du ohnehin eine ganz eigene reitweise entwickeln (müssen). der unterschied zwischen baumlos-dressur und baumlos-western ist da verschwinden gering, der zwischen mit-baum/ohne-baum dafür umso größer.
insbesondere mit gewichtshilfen wirst du völlig anders umgehen müssen, als du es sowohl dressurmäßig als auch westernmäßig gelernt hast - sie kommen ja viel punktueller an und können auch nicht irgendwie gerichtet gegeben werden, weil der baumlose ja kein gewicht verteilt - auch nicht das verlagerte...