
Ich weiß gar nicht, worüber Du Dich aufregst!
Das ist doch ein Phänomen, was wir im "normalen" Reitsport seit Jahrzehnten beobachten.
Wesentliche Voraussetzung zum Berufsreiter:
Männlich, 18 Jahre alt, Führerschen!
Schulabschluß?
Eher hinderlich!
So, nun Spaß beiseite!
Auch ein
Jockey ist ein Berufsreiter.
Das heißt, er wird für seine "Leistung" bezahlt.
Das heißt aber auch, daß er sich an Anweisungen zu halten hat.
Gegen direkte Anweisungen zu verstoßen, geht gar nicht.
Vielleicht ist es dieser "Fachkraft" noch gar nicht aufgefallen, aber er ist auf die Pferdebesitzer angewiesen. Was natürlich auch umgekehrt gilt.
Es geht also nur im gegenseitigen Einvernehmen.
Du sagst, daß die Jockeys sehr gut organisiert seien.
Dann werden diese sich auch in einer Art "Organisation" zusammen geschlossen haben. Eine solche Organisation hat sicherlich einen Sprecher.
Mit diesem sollte man sich einmal zusammen setzen.
Ganz in Ruhe.
Aber erst dann, wenn die erste (und auch die zweite) Wut verflogen ist.
Vielleicht war es ja auch nur ein Kommunikationsproblem.
Vielleicht sind Deine Anweisungen nicht klar verständlich bei dem Berufsreiter angekommen.
Oft ist es notwendig, mit solch einer "Fachkraft" zu reden, wie mit einem Kleinkind!
Grund?
Mangelnde Intelligenz (s.o.)!
Also-
Klar beschreiben, was gemacht werden soll!
Klar beschreiben, warum das so und nicht anders gemacht werden soll.
Und-
Ganz wichtig!
Die Anweisung wie folgt zu beenden:
"Haben Sie das verstanden?"
"Wiederholen Sie!"
Bringt das alles nichts, hilft es nur noch, sich als Pferdebesitzer genossenschaftlich zu organisieren.
Eine solche Organisation hat dann auch genügend Gewicht, um bei der Ausbildung von Nachwuchs- Jockeys mitzureden.
Eine solche Organisation hat dann auch die Möglichkeit, gegen einzelne Jockeys vorzugehen.