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Alt 13.01.2012, 13:18   Wiedereinsteigerin und das Problem mit dem Springen Beitrag #1
bitterschokolad
Endlich Pferdebesitzerin
 
Benutzerbild von bitterschokolad
 
Registriert seit: 13.08.2011
Ort: 8700 Leoben
Bilder: 11
Ich habe da auch im Moment so meine Probleme. Meine Stute überspringt häufig die kleinen Hindernisse die ich springe total.
Meine RL sagt die Macht sich die Abstände schon selbst passend was ja auch klappt Aber Sie macht dann vor lauter Übermut echte Rießensätze das ich manchmal nur drauf sitze und mir ein "huch" entfährt. (Bin übrigens Wiedereinsteigern nach 5 Jahren Spring und 4 Jahren Reitabstinenz.

Meine RL bemängelt das ich zwar relativ gut in der Bewegung bin Aber viel zu sehr mitgehe als würde ich viel höher springen wollen. Das wird jetzt dauernd korrigiert und mir kommt vor es wird von mal zu mal schlechter. Die erste Stunde habe ich mich noch total gefreut das ich so gut in der Bewegung bin und je mehr Stunden ich habe desto schlimmer wirds zur Zeit die ganze Zeit heißt es geh nicht so viel mit stell dir nur vor das du kleiner wirst. Aber durch das Konzentrieren auf das komme ich jetzt öfter vor oder hinter die Bewegung was am Anfang ja gut geklappt hat.
Das mein Pferd oft total hohe Sätze die doppelt so hoch sind wie das Hinderniss an sich erschwert mir das ganze nochmal.

Meine RL meint das Pferd teilt sich das eh richtig ein und springt nicht aus Unsicherheit solche Rießensätze sondern einfach aus Übermut. Es scheint meinem Pferd auch richtig Spaß zu machen zu Springen. In der Dressur ist Sie brav aber springen tut Sie großartig. Das sagen alle die Sie Springen gesehen haben. Ich müsste nur lernen mit ihrem Potenzial richtig umzugehen.

Das letzte mal bin ich durch unglückliche Umstände (hatte schwachen Kreislauf an dem Tag und mir war sowieso schon schwindelig) beim Springen vom Pferd gesegelt und mit dem Kopf vorraus in die Wand geknallt. Ich bin dann trotzdem noch mal aufgestiegen und gesprungen. War allerdings mehr schlecht als sonst was .

Wie soll ich bloß weitermachen zu meiner Unsicherheit ob ich zu blöd bin um ordentlich zu sitzen kommt nun noch die Angst wieder runterzusegeln. Eigentlich wurde es von Stunde zu Stunde schlechter.

Springen möchte ich definitiv aber die Stunden gehen mir einfach ka was. Immer sind sofort 20 Leute an der Bande um zuzusehen was mich richtig nervös macht.

Mein Pferd ist zwar erst 7 aber hat richtig Spaß und Freude damit lässt sich gut kontrollieren und hat noch nie verweigert ich vertraue ihr. Sie ist vorher bevor ich Sie vor 4 Monaten gekauft habe bis A gesprungen.

Hättet ihr irgendwelche Anregungen und Tipps wie ich weitermachen soll?
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Alt 13.01.2012, 13:33   Wiedereinsteigerin und das Problem mit dem Springen Beitrag #2
gipsyking
Ich will Sommer...
 
Benutzerbild von gipsyking
 
Registriert seit: 15.03.2007
Ort: Sauerland
Bilder: 64
Zitat:
Zitat von bitterschokolad Beitrag anzeigen

Ich habe da auch im Moment so meine Probleme. Meine Stute überspringt häufig die kleinen Hindernisse die ich springe total.

Meine RL sagt die Macht sich die Abstände schon selbst passend was ja auch klappt Aber Sie macht dann vor lauter Übermut echte Riesensätze dass ich manchmal nur drauf sitze und mir ein "Huch" entfährt. (Bin übrigens Wiedereinsteigern nach 5 Jahren Spring und 4 Jahren Reitabstinenz).

Erleichtertes "Huch", wenn man`s überlebt hat....

Meine RL bemängelt das ich zwar relativ gut in der Bewegung bin, aber viel zu sehr mitgehe, als würde ich viel höher springen wollen.

Das wird jetzt dauernd korrigiert und mir kommt vor es wird von mal zu mal schlechter.

So kleinere Sprünge bis vielleicht 50 cm kann man doch im Entlastungssitz reiten.
Da braucht man sich nicht "vorschmeißen" wie bei einem L-Oxer.
Wir musstn dann immer Reihen springen, um uns das abzugewöhnen
.

Die erste Stunde habe ich mich noch total gefreut das ich so gut in der Bewegung bin und je mehr Stunden ich habe desto schlimmer wirds zur Zeit. die ganze Zeit heißt es geh nicht so viel mit stell dir nur vor das du kleiner wirst.

Aber durch das Konzentrieren auf das komme ich jetzt öfter vor oder hinter die Bewegung was am Anfang ja gut geklappt hat.

Das mein Pferd oft total hohe Sätze die doppelt so hoch sind wie das Hinderniss an sich erschwert mir das ganze nochmal.

Meine RL meint das Pferd teilt sich das eh richtig ein und springt nicht aus Unsicherheit solche Rießensätze sondern einfach aus Übermut. Es scheint meinem Pferd auch richtig Spaß zu machen zu Springen. In der Dressur ist sie brav aber springen tut sie großartig.

Das sagen alle die sie Springen gesehen haben. Ich müsste nur lernen mit ihrem Potenzial richtig umzugehen.

Das letzte mal bin ich durch unglückliche Umstände beim Springen vom Pferd gesegelt und mit dem Kopf vorraus in die Wand geknallt. Ich bin dann trotzdem noch mal aufgestiegen und gesprungen. War allerdings mehr schlecht als sonst was .

Wie soll ich bloß weitermachen zu meiner Unsicherheit ob ich zu blöd bin um ordentlich zu sitzen kommt nun noch die Angst wieder runterzusegeln. Eigentlich wurde es von Stunde zu Stunde schlechter.

Springen möchte ich definitiv aber die Stunden gehen mir einfach ka was. Immer sind sofort 20 Leute an der Bande um zuzusehen was mich richtig nervös macht.

Reit mal eine Einzelspringstunde zu einer Zeit, wo keiner da ist.
Sonntag Früh oder so, wenn alle noch pennen.
Zuschauer können einen extrem ablenken
.

Mein Pferd ist zwar erst 7 aber hat richtig Spaß und Freude damit lässt sich gut kontrollieren und hat noch nie verweigert ich vertraue ihr. Sie ist vorher bevor ich Sie vor 4 Monaten gekauft habe bis A gesprungen.

Hättet ihr irgendwelche Anregungen und Tipps wie ich weitermachen soll?
Vielleicht auch verstärkt einfach mal im Entlastungssitz reiten (ohne zu springen).

Bügel kurz, Entenhintern und ab geht`s.

Mehr ist es über kleine Sprünge auch nicht.
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Alt 13.01.2012, 14:18   Wiedereinsteigerin und das Problem mit dem Springen Beitrag #3
krümelkeks100
Sportpferd
 
Registriert seit: 13.08.2008
Rede mal mit deiner RL, ich denke sie überfordert dich. Evtl wie Gipsy vorgeschlagen Einzelstunde machen.

Lass dein Pferd regelmäßig freispringen, evtl hilft dass gegen das Überspringen, da für dein Pferd mehr Routine rein kommt.

Hilft das alles nicht, solltest du darüber nachdenken den RL zu wechseln, oder erstmal auf einem anderen Pferd springen und dein Pferd im Springen bereiten lassen bis ihr beide sicherer seid.
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Alt 13.01.2012, 15:33   Wiedereinsteigerin und das Problem mit dem Springen Beitrag #4
Highlight88
Gnadenbrotpferd
 
Benutzerbild von Highlight88
 
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Northville, MI
Ich würde auch empfehlen, erst mal auf einem anderen Pferd (Schulpferd) das Springen zu üben damit du mehr Sicherheit bekommst. Dann kannst du dich auch bei größeren Hüpfern besser halten. Und gleichzeitig vielleicht jemand anderen dein Pferd springen lassen, damit die eventuell etwas "runterfährt" wenn sie häufiger springen kann.
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Princess of Diamond
Alt 14.01.2012, 09:50   Wiedereinsteigerin und das Problem mit dem Springen Beitrag #5
bitterschokolad
Endlich Pferdebesitzerin
 
Benutzerbild von bitterschokolad
 Threadersteller 
 
Registriert seit: 13.08.2011
Ort: 8700 Leoben
Bilder: 11
Beitrag

Zitat:
Erleichtertes "Huch", wenn man`s überlebt hat....
Eher ein "Huch jetzt hebt sie jetzt ab fängt an zu fliegen und landet nie mehr" :-D

Zitat:
So kleinere Sprünge bis vielleicht 50 cm kann man doch im Entlastungssitz reiten.
Da braucht man sich nicht "vorschmeißen" wie bei einem L-Oxer.
Wir musstn dann immer Reihen springen, um uns das abzugewöhnen
Könnte ich probieren also normalerweise reite ich grundsätzlich im Entlastungssitz aber ich springe dann halt doch zu viel mit überm Sprung. Vor allem habe ich immer Angst das ich nicht gut genug mitgehe wenn sie wieder mal einen ihrer Rießensätze macht. Ich könnte noch versuchen grundsätzlich in den leichten Sitz zu gehen bei den niedrigeren Sprüngen.

Zitat:
Reit mal eine Einzelspringstunde zu einer Zeit, wo keiner da ist.
Sonntag Früh oder so, wenn alle noch pennen.
Zuschauer können einen extrem ablenken.
Jetzt wo du es sagst: So eine Stunde hatte ich schon Dienstag morgen um 8. Da war niemand da außer die RL. Es war absolut toll <3 Da war ich total entspannt und alles lief wie von selbst ohne das ich viel nachdenken musste. Mir kommt vor das mein Pferd auch nicht so aufgedreht hat. (Oder es kam mir nur so vor weil ich da viel besser gesessen bin) So eine Stunde sollte ich unbedingt mal wieder vereinbaren.


Zitat:
Lass dein Pferd regelmäßig freispringen, evtl hilft dass gegen das Überspringen, da für dein Pferd mehr Routine rein kommt.
Das würde ich so gerne ein mal die Woche machen. Aber ich selbst habe zu wenig Ahnung vom Aufbau über die Durchführung. So etwas habe ich noch nie gemacht. Zu Zeiten wo Leute da sind die mir helfen können sind immer andere Leute in der Halle die reiten oder longieren wollen.
Wir mussten sogar für die Springstunde einmal eine Longiererin gefühlt wenigstens auf den oberen Zirkel prügeln. damit wir die Hindernisse reintragen konnten und die ersten 20 Minuten nur die Hälfte der Halle benutzen. Aber ich werde mich jetzt mal im Stall umhören ob nicht Interesse besteht das wir einen Tag und eine Uhrzeit machen wo wir uns zusammen treffen (Zumindest die die wollen) und die Pferde freispringen lassen. 1. Muss man dann nicht alles allein schleppen und zweitens hätte ich dann Leute dabei die sich mit sowas auskennen.

Schulbetrieb gibt es leider bei uns gar nicht. Also auch kein anderes Pferd.

Ich habe auch schon überlegt wen anderen mit ihr springen zu lassen damit sie sich mal ausleben kann. Vielleicht könnte das tatsächlich helfen.

RL wechseln wäre vl eine Möglichkeit wenns gar nicht besser wird.
Ich weiß noch das ich damals als ich zu Springen begonnen habe - also ganz früher so mit 12-13 - auch das Phänomen hatte das ich oft zu viel mitgesprungen bin. Mein RL hat damals schon hin und wieder was gesagt aber hat es nicht versucht auf biegen und brechen zu korrigieren. So lange ich nicht vor oder hinter die Bewegung kam und schön sanft zum Pferd blieb war es ihm egal. Da wir dann bald höher gesprungen sind war es dann mehr oder minder egal weils dann irgendwie gepasst hat. Mit der Zeit ist es dann von selbst bei den kleineren Sprüngen besser geworden.

Ist es wirklich so schlimm wenn man zu viel mitspringt das man es auf biegen und brechen korrigieren muss?
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Alt 17.01.2012, 19:55   Wiedereinsteigerin und das Problem mit dem Springen Beitrag #6
krümelkeks100
Sportpferd
 
Registriert seit: 13.08.2008
Du bringst dein Pferd aus dem Gleichgewicht. Zu frühes und zu viel nach vorn können das Pferd veranlassen ebenfalls flach nach vorn zu springen, was dann zu Fehlern führen kann, aussdem liegst du schneller im Dreck falls dein Pferd im letzten Moment die Notbremse zieht.

Ich finde es sollte schon korrigiert werden, möglichst auch von Anfang an, damit sich der Fehler nicht erst verfestigt, trotzdem denke ich es gibt wichtigere Aspekte beim Springreiten. Wesentlich wichtiger ist das rhytmische, passende Anreiten zum Sprung und die Gymnastizierung bzw. Rittigkeit zwischen den Sprüngen. Das kann man ja alleine daran fest machen wie lange man in der Luft ist. Ein Parcours dauert sagen wir mal eine Minute und davon bist du bei ca. 10 Sprüngen vieleicht 10 Sekunden in der Luft.

Ich drück dir die Daumen, dass es mit dem Freispringen klappt, ansonsten frag doch mal deine RL nach den Abständen die für dein Pferd geeignet sind. Die misst du dann mit einem Massband aus.
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