Ich habe meinen kleinen Spaniokel vor zweieinhalb Jahren von einer Händlerin gekauft.
Bei der Besichtigung war ich noch davon überzeugt , das man mich nicht übers Ohr hauen könne. Ich fuhr mit einer Freundin, die ca 40 Jahre Pferdekaufserfahrung auf dem Buckel hat, hin . Ich verguckte mich auf Anhieb in einen kleinen 4 jährigen Dunkelfalben. Der wenn auch sehr kleine Hengst hatte eine sehr schöne Oberlinie , gute Grundgangarten und war dazu noch klar im Kopf.
Ich liess blöderweise die
Ankaufsuntersuchung bei einer von der „Verkäuferin“ empfohlenen Tierklinik machen. Alles bestens!
Nach einer Woche zu Hause, hatte ich dann ein sehr verängstigtes Pferdchen .
Bayo hatte vor allem der Hand und der Gerte Angst.
Es dauerte ca ein halbes Jahr bis er Vertrauen bekam. Beim putzen stand er wie eine Statue mit hängendem Kopf ,da wo man ihn hinstellte und traute sich fast nicht zu atmen.
Was ich mir bis heute nicht erklären kann- ist auch ,dass überall wo man ihn damals putzte oder wo Druck entstand er für kurze Zeit dicke Quaddeln bekam.
Heute bin ich der Meinung das er zum Zeitpunkt des Kaufs mit irgendnem Zeug gedopt war.
Nach einem Monat verletzte er sich beim spielen mit anderen Hengsten am Augenlied.
Ich rief meinen Tierarzt , der das Auge untersuchte. Er stellte eine alte periodische Augenentzündung fest. Komischerweise war diese bei
AKU trotz Untersuchung der Augen nicht festgestellt worden. Auch Tierärzte sind bestächlich . Gelle.

Glücklicherweise hat es bis heute keinen Schub gegeben .
Ich habe Bayo natürlich behalten. Wer gibt schon ein halbblindes Pony ,wieder an solche Blödmänner ab???? Er ist heute ein sehr verlässlicher, trotz seines Handicaps, lernbereiter Wallach den ich um nichts in der Welt tauschen möchte.
Kauft Eure Pferde beim Züchter
LG Anja